107 Rotbuchen bei Altenwenden

Naturdenkmäler auf dem Hollborn

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Vier Geschwisterbäume mit ähnlicher Dimension und Alter stehen auf einer Linie auf dem "Hollborn" bei Altenwenden. Der Hollborn ist ein naturnahes Quellgebiet mit einem großen, zusammenhängenden Waldgebiet nordöstlich von Altenwenden. Der Hollborn ist Teil einer Biotopverbundfläche und wird als besonders schützenswert eingestuft. Dieses Gebiet zeichnet sich durch seine ökologisch wertvollen Quellbereiche und Fließgewässer aus, die wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.

Die vier Geschwisterbäume stehen auf einer exponierten Stelle in dem Waldgebiet und bereits im Luftbild von 1938 sind die Bäume selbst im Maßstab 1:25.000 deutlich erkennbar. Durch ihre besondere, mehrstämmige Wuchsform, das Alter und dem imposanten Umfang von über 4 m sind alle vier Bäume als Naturdenkmale ausgewiesen. Einer der Bäume ist leider kurz nach der Ernte 2023 umgefallen, seine letzten Samen konnten noch geerntet werden, allerdings von schlechter Qualität. Ein anderer vitaler Baum von den vier Geschwistern lieferte 2024 ausreichend Bucheckern.

Baumart: Rotbuchen (ehemals 4 Stück)

Lateinischer Name: Fagus sylvatica

Alter geschätzt: 200 Jahre

Umfang: 4,71 m

Brusthöhendurchmesser: 1,5 m

Höhe: 22 m

Naturdenkmal: ja

Standort: Wenden-Altenwenden

Ernte: Einer der vier Geschwisterbäume konnte 2024 beerntet werden. Leider war die Anzucht nicht erfolgreich. 2025 konnten erneut einige Bucheckern gesammelt werden. Allerdings ist der Anteil an tauben Früchten extrem hoch. Die Chance auf eine erfolgreiche Anzucht wird als gering eingestuft.

Pflanzfläche an der Hohen Bracht: Ameise