Afrikanische Schweinepest (ASP)

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Olpe

Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest 

Nordhrein-Westfalen stärkt Schutzzäune und weitet die Sperrzone aus  

Mitte Juni 2025 ist in Nordrhein-Westfalen das erste mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) infizierte Wildschwein im Kreis Olpe gefunden worden. Nach rund acht Monaten (Februar 2026) sind rund 330 Wildschweine in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein positiv auf die ASP getestet worden. Bislang ist kein Hausschweinebestand in NRW betroffen. Seit Beginn des Ausbruchs gelten in beiden Kreisen sowie im Hochsauerlandkreis Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der ASP. Nach dem jüngsten Fund eines ASP-positiven Frischlings in der Nähe von Bad Berleburg werden im Kreis Siegen-Wittgenstein nun vorhandene Zäune in Richtung der Landesgrenze nach Hessen sowie zum Hochsauerlandkreis ausgebaut und neue Schutzzäune errichtet. Zudem muss die Sperrzone II erweitert werden: Die aktuelle interaktive Kartendarstellung

Hinweis zu Verhaltensregeln im Wald

Bitte bleibt in Wald und Flur auf den Wegen, damit Wildschweine nicht aufgescheucht werden und ihren Bewegungsradius nicht unnötig vergrößern. Seid ihr in Gruppen unterwegs, so wird eine Gruppengröße von maximal zehn bis 15 Personen empfohlen.

Bitte beachtet, Hunde an der Leine zu führen!

Darübr hinaus gilt das Wegegebot für ALLE Aktivitäten im Wald, also u.a. für:

- Mountainbiking
- Reiten
- Geocaching
- Pilze sammeln
- Trailrunning
- Hundetraining
- Wanderungen
- Fotografie
- Tierbeobachtungen
- etc.

Für Menschen ist die ASP nicht gefährlich - sie betrifft ausschließlich Wild-und Hausschweine!

Weitere Informationen erhaltet ihr auf den Homepages der Kreise:

a) Kreis Olpe

b) Kreis Siegen-Wittgenstein

c) Hochsauerlandkreis

Ein Kontakt mit dem (verendeten) Wildschwein oder Kadaverteilen ist unbedingt zu vermeiden.

Bei dennoch erfolgtem Kontakt sollte zur Verhinderung einer Seuchenverschleppung alles, was mit dem Wildschwein oder Kadaver in Kontakt gekommen ist, bei 60° Grad gewaschen und gegebenenfalls desinfiziert werden (z.B. Hände, Schuhe, Hundeleine etc.).

Wirksame Desinfektionsmittel sind in der DVG-Liste einsehbar.

Welchen Beitrag könnt ihr leisten, um die Ausbreitung der ASP einzudämmen?

Aktiv gegen die Verbreitung von ASP können nicht nur Tierhaltende sowie Jägerinnen und Jäger handeln, sondern auch ihr könnt wirksame Maßnahmen treffen. Infiziertes Fleisch oder Wurst ist für Menschen ungefährlich, aber weggeworfene Speisereste, z. B. an Autobahnen, Landstraßen, aber auch Wanderwegen, werden von Wildschweinen gefressen und können die Ausbreitung der Seuche bedeuten. Bitte werft daher Speisereste ausschließlich in verschlossene Müllbehälter oder nehmt sie zur Entsorgung wieder mit nach Hause!

Weitere Informationen zur ASP unter:

a) Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

b) Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung

c) Abschließend der Hinweis, dass aufgrund der Afrikanischen Schweinepest die Wisent-Wildnis vorübergehend geschlossen ist.

Danke an alle für die Unterstützung!

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