Unser Naturpark-Infozentrum in Burbach

Begegnungs-, Besucher- und Erlebniszentrum „Alte Vogtei“

Herzlich Willkommen!

 

Die denkmalgeschützten Fachwerkgebäude der „Alten Vogtei“ und der benachbarten „Zehntscheune“ im Zentrum Burbachs bilden den räumlichen Rahmen für das Naturpark-Infozentrum. Es bringt die einzigartigen Natur- und Kulturschätze der Region zusammen und bettet sie in ein umfassendes Begegnungs-, Besucher- und Erlebniszentrum ein. Das Zentrum will Bildung, Begegnungen und Erlebnisse mit und rund um die Themen regionale Natur, Kultur und Identität(en) miteinander verknüpfen und mit Angeboten dazu ergänzen. Im historischen Gebäude soll hier aktuellen Fragen zur Entwicklung von Gesellschaft und Umwelt nachgegangen werden.

Bis der endgültige Standort in der Alten Vogtei fertig saniert ist, hat sich die Sparkasse Burbach bereit erklärt, die Materialien des Naturparks zu präsentieren. Für die Interimslösung danken die Gemeinde Burbach sowie der Naturpark Sauerland Rothaargebirge. „Wir freuen uns, dass wir am heutigen Tag die Baugenehmigung für die Alte Vogtei erhalten haben und jetzt mit den Ausschreibungen beginnen können“ teilt Bürgermeister Christoph Ewers mit.

Im Foyer der Sparkasse in Burbach können sich Besucher fortan über die Arbeit des Naturparks, die vielfältigen Aufgaben und seine Landschaft informieren. Auch Sehenswürdigkeiten im Naturpark - die sogenannten Naturpark-Juwelen - werden vorgestellt. Möglich ist dies durch einen interaktiven Tisch mit integriertem Touchscreen. Daneben gibt es noch eine interaktive Wand, die sich den Naturschätzen und Naturerlebnissen vor Ort in Burbach widmet. 

Die Präsentation im eigentlich vorgesehenen Infozentrum in der Alten Vogtei wird nach Abschluss aller erforderlichen Umbauten voraussichtlich in 2021 erfolgen.

Unser Tipp: Kombinieren Sie den Besuch im Infozentrum mit den folgenden Juwelen in der Region:

Ginsburg mit Hammergewerkehaus

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Ginsburg in Hilchenbach-Grund ist eine im 12. Jh. errichtete, nassauische Grenzfeste. Schon früh befand sich hier ein zentraler Kreuzungspunkt verschiedener Fernstraßen, die über die Höhenkämme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. Außerdem war hier die Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land und dem Dillgebiet. Heute bietet die Burg als markanter Routenpunkt am Rothaarsteig für Wanderer, Natur- und Heimatfreunde eine Raststätte mit weitem Panoramablick.

Kindelsbergturm mit Raststätte

frei zugänglich / immer geöffnet

Kindelsberg - Wahrzeichen des nördlichen Siegerlandes. Der 618 m hohe Kindelsberg war der Bevölkerung schon immer ein prägendes Heimatsymbol und seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel an dem viele Sänger- und Turnfeste stattfanden. Viele Vereine rund um den Kindelsberg und auch die Krombacher Brauerei tragen den Turm als Zeichen in ihrem Wappen. Die urige Kindelsberg-Raststätte ist auch mit dem PKW zu erreichen.

Historischer Hauberg Fellinghausen

frei zugänglich / immer geöffnet

Der "Siegerländer Hauberg" gilt als eine hochentwickelte Sonderform der Niederwaldwirtschaft, deren ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft den Raubbau von Holz verhinderte. Er prägte über Jahrhunderte hinweg die Siegerländer Landschaft. Auf dieser Waldfläche der Waldgenossenschaft Fellinghausen lebt die alte Wirtschaftsform weiter.

Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth

Das Waldinformationszentrum im über 100 Jahre alte Forsthaus Hohenroth ist ein beliebtes Ausflugsziel an der historischen Kohlenstraße unweit des Rothaarsteigs. Neben zahlreichen Veranstaltungen bietet das Waldinformationszentrum wechselnde Ausstellungen, ein großes Rotwildgehege und ein reichhaltiges Programm zum Thema „Wald“. Hier kann man übernachten oder tagen. Das Forsthaus ist auch Startpunkt von Rundwegen und Naturpfaden.

Naturschutzgebiet Wetterbachtal

frei zugänglich / immer geöffnet

Das „Wetterbachtal“ bei Holzhausen zeichnet sich durch außergewöhnlichen Artenreichtum aus:

Nationales Naturerbe Trupbacher Heide

frei zugänglich / immer geöffnet

Der von 1936 bis 1993 betriebene Truppenübungsplatz auf der Trupbacher Heide liegt auf dem Gebiet der beiden Städte Freudenberg und Siegen. Als in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts das Gelände der Wehrmacht zur Verfügung gestellt werden sollte, enteignete man kurzerhand das Land. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs brach man einen Teil des Geländes um, weil Ackerland benötigt wurde. Die ab 1951 in Siegen stationierten belgischen Streitkräfte vereinnahmten das Gelände als Truppenübungsplatz. Nach Abzug des belgischen Militärs 1993 war die Bundeswehr noch eine Zeit lang auf einem kleinen Teil des Geländes aktiv.