Ahauser Klippen und Stausee

Steil ragen die Felswände am Ahauser Stausee empor. Der Ahauser Stausee selber entstand durch den Anstau des Biggesees und ist neben der Bigge- und Listertalsperre der ruhigste der drei Talsperren. Ideal für die Rast- und Ruhesuchenden Wasservögel.

Die steilen Felswände der Ahauser Klippen
Die steilen Felswände der Ahauser Klippen - © Kerstin Berens

30 m hoch ragt die Felswand am Ahauser Stausee empor. Rund um diese Ahauser Klippen stocken seltene und artenreiche Hanglaubwälder mit Linden. Die vorzufindenden Laubmischwälder lieben sonnige Lagen. Auf den Kalkfelsen selber wachsen Farne. Die flache, schlammige Uferzone des Ahauser Stausees weist eine ausgedehnte Röhricht- und Hochstauden-Vegetation auf. Insgesamt stellen die Ahauser Klippen, Ahauser Stausee und die angrenzenden Fels-Wald-Biotope ein äußerst kontrastreiches Schutzgebiet dar. Die natürlichen Felswände gehören zu den höchsten Felsbiotopen im Kreis Olpe. Der Stausee mit seiner Flachwasserzone ist neben dem Naturschutzgebiet Gilberginsel ein wichtiger Rast- und Ruheraum für Wasservögel.

Die Fels-Wald-Biotope des Naturschutzgebietes bilden eine herausragende Bedeutung im  Biotopverbund innerhalb der sogenannten Attendorn-Elsper Kalksenke und gehören als ein zentrales Biotopelement zu dem FFH-Gebiet "Kalkbuchenwaelder, Kalkhalbtrockenrasen und-felsen suedl. Finnentrop".

Repetal-Bigge-Runde

 46,32 km  3,5 h  323 m  323 m

Ahauser Stausee

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Ahauser Stausee ist ein Stausee auf dem Gebiet der Stadt Attendorn sowie der Gemeinde Finnentrop und gehört heute dem Ruhrverband.