Industrie- und Bergbaudenkmäler

Die Industrie- und Bergbaugeschichte hat im Naturpark eine lange Tradition. Gerade der Kreis Siegerland-Wittgenstein und der Märkische Kreis gehören zu den ältesten Industrieregionen Europas. 

281 Attraktionen

Ahauser Stausee

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Ahauser Stausee ist ein Stausee auf dem Gebiet der Stadt Attendorn sowie der Gemeinde Finnentrop und gehört heute dem Ruhrverband.

Alexander-Mack-Museum

Schwarzenau - die Perle des Edertals -

ist seit langer Zeit eine Pilgerstätte für Pietisten.
Das Alexander-Mack-Museum erzählt die lokale Geschichte des Pietismus und dient als Zentrum internationaler Begegnungen.
Neben der religionsgeschichtlichen Vergangenheit werden die Geschichte Schwarzenaus und die bäuerliche Vorratshaltung im Museum dokumentiert und dargestellt.

Altarstein

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Altastein im Grubental soll an eine frühere heidnische Opferstätte erinnern. Er liegt im Grubental beim Ort Latrop.

Alte Kornmühle Ramsbeck

Drei Mahlstände und mittelalterliche Technik. Die Ramsbecker Mühle wurde wahrscheinlich "zur Wende des 17. Jahrhunderts" gebaut. Die Mühle besitzt als einzige noch erhaltene Mühle in Nordrhein-Westfalen drei Mahlstände und eine mittelalterliche Technik. 1983 wurde die Alte Kornmühle in Ramsbeck unter Denkmalschutz gestellt. Mit ihren drei Mühlrädern und dem noch gut erhalten Mahlstand, der in seinen wesentlichen Teilen restauriert werden kann, ist sie ein besonders schützenwertes und einmaliges Kulturgut in NRW.

Alte Mühle - Frettermühle

Diese seit mehr als 600 Jahren bestehende Getreidemühle, seit über 200 Jahren in Familienbesitz, war bis 1983 noch in Betrieb und ist mit ihrer vollständigen maschinellen Ausstattung erhalten. Unser Cafestübchen in der historischen Wassermühle öffnet ab nunmehr NICHT mehr regelmäßig an allen Sonn- und Feiertagen ihre Pforten. Die Alte Mühle kann aber weiter, von Gruppen ab 20 Personen und bei frühzeitiger Voranmeldung, besichtigt werden. Nach einer ausführlichen Mühlenführung bewirten wir die Gruppen anschließend gerne mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen.

Alte Schule Holzhausen

Die „Alte Schule“ in Holzhausen wurde in den Jahren 1997 und 1998 denkmalgerecht und mit viel Liebe zum Detail von Heimatverein Holzhausen restauriert. Mit der Vollendung des Baues im Jahr 1769 war die „Alte Schule“ in Holzhausen über Jahrhunderte als Dorfvolksschule ein Mittelpunkt des dörflichen Lebens.

Alte Vogtei

Die „Alte Vogtei“ ist der etwa 500 Jahre alte nassauische Amts- und Gerichtssitz in Burbach und eines der stattlichsten Fachwerkhäuser des Siegerlandes. Wann genau die Alte Vogtei gebaut worden ist, ist nicht bekannt. Der erste nassauische Vogt in Burbach wird 1467 erwähnt. 1478 wird im Rahmen der Doppelherrschaft zwischen Nassau und Sayn ein gemeinsames Gericht an der Vogtei mit wechselndem Vorsitz vereinbart.

Altes Backhaus

Das historische Backhaus des ehemliagen Quartals 'Burg' wurde um 1600 erbaut und hat sich als einziges der ehemals vier Quartalsbackhäuser erhalten. Das Gebäude steht seit 1984 unter Denkmalschutz und wird noch immer als Backhaus genutzt. Einmal wöchentlich wird im alten gemauerten Ofen noch das beliebte Bachkausbrot nach altem Rezept gebacken.

Altes Kloster Drolshagen

Im Jahr 1235 schenkten Graf Heinrich III. von Sayn und seine Gemahlin Mechtildis von Landsberg den Zisterzienserinnen zur Gründung eines Klosters in Drolshagen den dafür notwendigen Grundbesitz. Mit zur Stiftung gehörte der Ausbau der Kirche als gemeinsame Kloster- und Pfarrkirche. Das Kloster war vornehmlich dem Adel vorbehalten. Aufgenommen wurden Töchter sauerländischer und rheinischer Geschlechter.

Altstadtführungen Neuenrade

Stadtführungen durch Neuenrade

Andreaskapelle

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Andreaskapelle in Medebach

Aquädukt Kirchhundem

Der Bau des Aquäduktes wurde erforderlich, als in den Jahren 1907 bis 1914 die Bahnlinie von Altenhundem nach Birkelbach als eine wichtige Nebenstrecke zur 1861 eröffneten Ruhr-Sieg-Bahn errichtet wurde und es galt, das Problem des Kreuzungspunktes von Bahnstrecke und Krenkelsbach zu lösen.

Arbeitersiedlung Lüdenscheid

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Siedlung besteht aus zwei parallelen Häuserzeilen, die an einem nahezu quadratischen Hofraum aufgereiht sind. Die in der Gründerzeit entstandenen Bauten weisen schlichte und strenge Formen auf. Die Siedlung ist ein Beleg für die Wohnverhältnisse der Arbeiterschaft jener Zeit, die sich um Verbesserungen der Wohnmisere in den Altstadtkernen bemühte.

Arrestgebäude Wilnsdorf

Das Arrestgebäude - eines der ganz wenigen seiner Art, die heute noch vollständig erhalten sind - ist ein Beispiel dafür, wie polizeiliche Aufgaben in früherer Zeit wahrgenommen wurden. Im Inneren befinden sich vier gleich große Räume: Der Eingangsflur mit vorgebautem Abort und einer Treppe in den Dachraum, ein Wachraum und zwei Arrestzellen. 120 Jahre lang, zwischen 1839 und 1959, wurden große und kleine 'Bösewichte', aber auch Verfolgte des NS-Regimes und einmal sogar zwei britische Bomberpiloten, für kurze Zeit im 'Räst' untergebracht und anschließend der Staatsanwaltschaft in Siegen überstellt.

Bahnhof Iserlohn-Letmathe

Der Bau der Rhein-Sieg-Strecke war ein entscheidender Faktor sowohl für die industrielle als auch für die städtische Entwicklung des heutigen Iserlohner Stadtteils Letmathe. Aus einem landwirtschaftlichen Dorf entwickelte sich eine industriell geprägte Stadt. Insbesondere die industrielle Ausbeutung der Kalkvorkommen, aber auch die Draht- und Kettenindustrie nahmen einen enormen Aufschwung. Dazu siedelten sich neue Industriezweige und die für Iserlohns Wirtschaft wichtige Zinkhütte an.

Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen

frei zugänglich / immer geöffnet

Im Zuge der Erbauung der Ruhr-Sieg-Strecke Hagen-Siegen durch die Bergisch-Märkische Eisenbahn waren zwischen Hagen und Siegen 13 Bahnhöfe und Haltestellen angelegt worden. Die Bahnhöfe Letmathe, Altena, Plettenberg, Finnentrop, Grevenbrück und Kreuztal waren Bahnhöfe 1. Klasse, da sie an wichtigen Seitentäler bzw. im Schnittpunkt stark befahrener Straßen lagen und ein entsprechendes Verkehrsaufkommen erwarten ließen. Gestalterisch eine Besonderheit waren bzw. sind die Bahnhöfe Plettenberg, Grevenbrück und Kreuztal - 1861 im Tudor-Stil errichtet.

Bahnhof Plettenberg-Oberstadt

frei zugänglich / immer geöffnet

Das Empfangsgebäude mit angrenzendem Güterschuppen wurde 1912 nach den Plänen der königlichen Eisenbahndirektion errichtet und ist zur Zeit Endpunkt der Linie von Eiringhausen aus. Das Gebäude wird teils als Gaststätte, teils als Wohnung genutzt.

Bahnhof Werdohl

Der Bahnhof Werdohl ist ein Personenbahnhof, der an der Ruhr-Sieg-Strecke zwischen Hagen und Siegen liegt. Das Empfangsgebäude wurde kurz vor dem 1. Weltkrieg (1914) in neobarocken Formen errichtet. Es handelt sich um ein großes zweigeschossiges, symmetrisch gegliedertes Gebäude unter Mansarddach, mit Mittelrisalit. Der traufständige Baukörper hat zwei risalitartigen Seitenflüge. Der Erdgeschossvorbau vor dem Mitteltrakt mit dem Haupteingang hat Säulen bzw. Säulenvorlagen zwischen den Fenster mit neobarocken Kapitellen.

Bahnhof Werdohl

Der Bahnhof Werdohl ist ein Personenbahnhof. Er liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke zwischen Hagen und Siegen. Des Weiteren verfügt er über einen Aufzug um zu den Gleisen zu gelangen.

Bahnhofsgebäude Kirchhundem-Flape

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein eindrucksvolles Empfangsgebäude an der Bahnstrecke von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück), dessen Erdgeschoss zum Teil mit bossierten Porphyrquadern, die Obergeschosse und Giebel in reicher Fachwerkgliederung ausgeführt sind. Es stellt ein bedeutendes Dokument der westfälischen Verkehrsgeschichte dar.

Bergbaumuseum Siciliaschacht Meggen

Die Bergwerksanlagen in Lennestadt-Meggen wurden über 140 Jahre betrieben und gehörten lange zu den bedeutendsten Schwefelkies-, Zinkerz- und Schwerspatgruben der Welt. 1992 endete die Produktion wegen Erschöpfung der wirtschaftlich gewinnbaren Erzvorräte. Im Informationszentrum und in den alten Bergwerksanlagen informieren zahlreiche Exponate über die Bergbautechnik, die Aufbereitung des Erzes und die Verarbeitung zu Bleimetall, Zinkmetall und Schwefelsäure.

Bergbaupfad Salchendorf

frei zugänglich / immer geöffnet

Von Neunkichen-Salchendorf über den Steimelskopf, den Pfannenberger Aussichtsturm geht die Halbtagestour es zum Wodanstollen. Am Weg geben sieben erklärende Tafeln Informationen zum Thema Bergbau und Verhüttung - die farbigen Aqarelle sind von der Neunkirchener Künstlerin Jutta Weyl. Das Wegesymbol sind grüne "Schlägel und Eisen" auf weißem Grund.

Bergbaurelikte und Hüttenkultur im Zitzenbachta...

Das Zitzenbachtal in Kreuztal-Ferndorf ist eines der ältesten besiedelten Täler im Siegerland. Eisen, Blei, Kupfer, Zink und ein bisschen Silber hat man hier früher aus der Erde geholt – heute noch sichtbare Halden, Schlacken und fast verfallene Stolleneingänge zeugen davon. Zu finden sind seltene „Erzpflanzen“ wie die Strandgrasnelke, Hallers Schaumkraut, geflecktes Knabenkraut und Blauschwingel. Das Naturfreibad und viele urige Waldhütten machen das romantische Tälchen auch kulturgeschichtlich sehr interessant.

Berger Mühle

Alte Wassermühle am Wenner Bach

Bergwerktauchen

In dem ehemaligen Bergwerk in Nuttlar können die ehemaligen Stollen bei einem Tauchgang erkundet werden.

Besucherbergwerk Reinhold-Forster-Erbstolln

Am Fuße des Eichertgebirges in Siegen-Eiserfeld liegt abseits der Verkehrsstraße in einem stillen Winkel ein altes Stollentor, auf dem in der Name eines berühmten Forschers und Geologen der Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Stollen, der hier beginnt, wurde 1805 angeschlagen, um Eisenerze abzubauen und zu Tage zu fördern.

Biggequelle und Dreiherrenstein bei Hühnerkamp

Die Biggequelle liegt im Wendener Ortsteil Römershagen. Ein mit groben Steinen gespickter Bachlauf nimmt das noch wenige Quellwasser auf und füllt nach 16 km einen der größten Stauseen Deutschlands. Er dient vor allem der Speicherung von Rohwasser für das Ruhrgebiet, um eine gleichmäßige Wassermenge in der Ruhr sicherzustellen.

Bismarckturm Iserlohn

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Bismarckturm befindet sich nach wie vor in städtischem Besitz. Von 1988 bis 1995 gab es regelmäßige Öffnungszeiten für die Besichtigung des Denkmals. Eine Innenbesichtigung und Turmbesteigung ist nur nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Stadtinformation möglich. Zudem wird das Bauwerk an mehreren Sonntagen zwischen April bis September vom Aktionskreis Pater Beda geöffnet.

Bleichewiese

frei zugänglich / immer geöffnet

Bleichewiese mit Wäscherinnendenkmal

Brauhaus - Ateliergebäude Universität Siegen

Im ehemaligen Industriebau „BRAUHAUS“ in Geisweid befindet sich das kreative Zentrum für die künstlerische Ausbildung von verschiedenen Lehramtsstudiengängen an der Universität Siegen. In diesem wunderschönen Ateliergebäude zeigen die Studierenden zum Ende jeden Wintersemesters im „RUNDGANG“ ihre künstlerisch praktischen Arbeiten.

Brenscheider Ölmühle

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Ölmühle, ein eingeschossiger Bau aus Bruchsteinmauerwerk, steht im oberen Nahmertal südlich von Hagen-Hohenlimburg an der Einmündung des Brenscheider Baches in den Nahmerbach. Sie wurde 1845 von Johann Diedrich vom Hagen erbaut, der sechs Jahre zuvor auch die in der Nähe gelegene Kornmühle gekauft hatte. Zu jener Zeit wurde von den Landwirten noch in größeren Mengen Raps angebaut.

Brücke und ehemalige Schmiede (Volkringhausen)

frei zugänglich / immer geöffnet

Die dreibogige Bruchsteinbrücke über der Hönne wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge des Straßenbaus Menden-Balve errichtet. Im baulichen Anschluss etwa gleichzeitige bruchsteinerne Schmiede mit Brettergiebel. Eine Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden.

Brücke über den Ennepe-Obergraben

frei zugänglich / immer geöffnet

Historische Bruchsteinbrücke über den Ennepe-Obergraben

Burg Altena

In malerischer Lage, hoch über der alten Drahtzieherstadt Altena (Link zur Webcam) an der Lenne, thront eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands seit dem 12. Jh. auf der Wulfsegge. Fast 900 Jahre ereignisreiche Geschichte haben die Wehranlage mehrmals grundlegend verändert. Der mächtige Wehrbau lässt das Herz jedes Ritter- und Burgenromantikers höher schlagen. Die Burg Altena (Drohnenflug hier) war das historische Zentrum der Grafschaft Mark und ist heute noch kultureller Mittelpunkt des märkischen Sauerlandes.

Butterbettken

frei zugänglich / immer geöffnet

Denkmal in Sundern!

Bürgerhäuser- und Villenarchitektur in Lüdenscheid

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Stadt Lüdenscheid kann sich glücklich schätzen, den Zweiten Weltkrieg nahezu unzerstört überstanden zu haben, denn die vielen, von der ästhetischen Architektur der Epoche des 19. Jh.s geprägten Bürger-, Wohnhäuser und Unternehmervillen sind somit noch erhalten geblieben. Schauen Sie beim Schlendern durch die Stadt bewusst hin und werfen Sie auch mal Blicke nach oben. In der Altstadt haben sogar noch die die schmalen, eng aneinander stehenden Bürgerhäuser aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1723 überdauert, auch hier lohnt es sich, durch die engen Gassen zu streifen und einen Kaffee auf dem Alten Marktplatz zu genießen.

Carl-Haber-Stollen

frei zugänglich / immer geöffnet

"Einblick" in die Bergbauvergangenheit

Christuskirche Plettenberg

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Christuskirche gilt als eine der ältesten und schönsten Hallenkirchen das Sauerlandes aus dem 13. Jahrhundert. Erbauen ließ sie Graf Engelbert von der Mark als Bischof von Lüttich. Die Kirche wurde dem heiligen Lambertus gewidmet, der im Jahr 708 als Bischof von Maestricht mit Wurfspeeren durchbohrt worden sein soll.

Das "Alte Testament"

frei zugänglich / immer geöffnet

Das Wanderparadies "Altes Testament" steht aufgrund seines eigenwilligen Namens immer wieder im Mittelpunkt des Interesses.

Denkmalplatz Valbert

frei zugänglich / immer geöffnet

Mitten im Ortskern von Valbert liegt die kleine, aber attraktive Grünfläche, teilweise noch umgeben von historischer Bebauung.

Der Gruftenweg – Erinnerungskultur zur Kaiserzeit

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Grufenweg auf dem Lindenberg-Friedhof ist ein Zeitzeugnis, das eine Epoche der Siegener Geschichte anschaulich macht, namentlich die Kaiserzeit, in der Siegen sich als aufstrebende Industriestadt etablierte.

Deutsches Drahtmuseum

Das Deutsche Drahtmuseum ist ein modernes Erlebnismuseum und zeigt und erklärt unter dem Motto "Vom Kettenhemd zum Supraleiter" anschaulich die Drahtherstellung früher und heute. Vieles kann ausprobiert werden und die Experimentierstationen fordern zum Mitmachen auf. So wird der Museumsbesuch für die ganze Familie und für Gruppen und Schulklassen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Bruchhauser Steine

Die Bruchhauser Steine liegen etwa 1 km nordöstlich der Ortschaft Olsberg- Bruchhausen auf dem 727 m hohen Istenberg. Ein örtliches Informationszentrum mit Führungsangeboten sowie mehrere Themenwege erschließen das unter Schutz gestellte Felsgebiet. Die Bruchhauser Steine wurden im Jahr 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e.V. mit dem Prädikat „Nationaler Geotop“ ausgezeichnet.

Dorfschmiede Salchendorf

Die Dorfschmiede in Neunkirchen-Salchendorf wird im gemeinhin als 'Droure Schmedde' genannt - nach dem Fuhrunternehmer Wilhelm Schneider ('Droure Willem'), der die Huf- und Wagenschmiede 1933 im alten Ortskern von Salchendorf errichtete. Früher wurden dort die Zugtiere beschlagen - Pferde, Ochsen und Kühe. Außerdem wurden eiserne Beschläge und Felgen für Transportmittel hergestellt sowie Werkzeuge für Landwirtschaft und Hauberg gefertigt, die auch repariert und gehärtet wurden.

Dorfschmiede Wilden

In der Dorfschmiede Wilden kann die Arbeitswelt eines Schmiedes dank des fast vollständig erhaltenen Inventars wirklichkeitsnah nacherlebt werden. Bis in das 20. Jahrhundert hinein war der Schmied für das dörfliche Leben unverzichtbar: Ohne einen intakten Pflug konnte der Boden nicht bearbeitet werden, ohne Beil, Axt, „Häh-Hacke“ und „Gnipp“ war die Arbeit im Hauberg nicht möglich, und ohne gutes „Gezähe“ konnte der Bergmann „nicht einfahren“.

Drahtrolle "Am Hurk"

Die "Alte Drahtrolle Am Hurk", unmittelbar unterhalb der Springer Quelle gelegen, war bereits 1804 eine von 12 gleichartigen, dicht aufeinander folgenden Drahtrollen in diesem Seitental. Das genaue Alter der Anlage ist unbekannt.

Drahtrolle Kayser "Up dem Hecking"

frei zugänglich / immer geöffnet

Ehemals eine von 12 Drahtrollen im Tal des Springer Bachs und heute Bestandteil der Drahtrollenroute in Altena-Evingsen.

Eingeschossiges Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk mit einem pfannengedeckten Satteldach, schon vor 1738 als Drahtrolle später als Fingerhutmühle, zuletzt zur Produktion von Drahtziehwerkzeugen (Ziehsteine) genutzt. An die frühere Nutzung erinnert das noch vorhandene eiserne Wasserrad an der rechten Stirnseite des Gebäudes, die Inneneinrichtung ist nicht mehr vorhanden. Ab 1996 erfolgte die Instandsetzung und seit 2001 wird das denkmalgeschützte Gebäude mit dem neuerrichteten Nebengebäude als Gaststätte genutzt. Etwa 200 m entfernt befindet sich das kleine Museum der Drahtrolle „Am Hurk“.

Drechsel-Museum (Dreggestobe) und Kulturspeicher

Dreggestobe und Kulturspeicher mit Museumscafé.

Im Heimathaus Pastoren Scheune in Düdinghausen wird in der historischen Drechselstube (Dreggestobe) das Drechseln von Tellern, Schalen und anderen Kunstgegenständen vorgeführt.

Im Kulturspeicher des Heimathauses werden Waffeln und Kuchen angeboten.

Drehkoite Girkhausen

Die Drehkoite in Girkhausen, eine alte Holzwerkstatt, ist ein besonderes Zeugnis der Sozial- und Alltagskultur des Berleburger Oberlandes. Als Drehkoite (= Drehmulde) wurde ein Wohnraum bezeichnet, in dem die altertümliche Drehbank in den Boden eingelassen war. Mit dieser fußbetriebenen Drehbank konnten aus einem Stück Holz vier bis sechs Schüsseln gedreht werden.

Dreiherrensteine am Kamp

frei zugänglich / immer geöffnet

Bereits 1575 ist der Grenzstein am Kamp an der Grenze der Gemeinden Friesenhagen, Reichshof und Wenden auf der sog. Mercator-Karte vermerkt. Heute stoßen auf einer Höhe von 467 m über NN im Kreuzungspunkt uralter Handelswege (Brüderstraße und Hileweg) die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zusammen.

Dreiherrnstein

frei zugänglich / immer geöffnet

Geschichtsträchtiger Ort

Ehem. Umspannhaus Neuhohlinden

frei zugänglich / immer geöffnet

Das ehem. Umspannhaus Neuhohlinden ist das kleinste technische Denkmal des Märkischen Kreises.

Ehemalige Fabrik Firma Brause

frei zugänglich / immer geöffnet

Das ehemalige Fabrikationsgebäude aus Ziegelstein wurde 1892 von Otto Schmidt entworfen und 1916 bzw. 1936 erweitert. Die Firma Brause fertigte Nähnadeln, Fischangeln und später die bekannten Schreibfedern an. 'Die beste Feder lieber Sohn, gibt’s bei Brause - Iserlohn', ein Werbespruch, der über die Grenzen der Region hinaus bekannt wurde. Das Gebäude wird derzeit als Gewerbezentrum genutzt.

Ehemalige Fabrik Firma Geldermann

frei zugänglich / immer geöffnet

Zweigeschossige Fabrikanlage aus Backstein mit flachem Satteldach. 1899 errichtet und 1904 bzw. 1912 erweitert. 1939 wurde das Gebäude von der Firma Geldermann übernommen, die u.a. Beschläge, Flurgarderoben und sanitäre Artikel herstellte.

Ehemalige Fabrik Firma Vollmann & Schmelzer

frei zugänglich / immer geöffnet

Langgestreckter Backsteinbau, dessen westlicher Teil um 1875 errichtet wurde. Im östlichen Anschluss daran wurde 1895 ein gleich hoher Trakt errichtet, der letzte Bauabschnitt stammt aus der Zeit kurz vor 1939.

Ehemalige Fabrik Kissing & Möllmann

frei zugänglich / immer geöffnet

Monumentaler Backsteinbau neben der alten Eisenbahnbrücke, direkt gegenüber der Einmündung des Lünkerhohls. Das Gebäude wurde 1865 errichtet und zuletzt um 1898 erweitert. Die Gelbgießerei genoss im ausgehenden 19. Jahrhundert Weltruf. 1980 wurde der Betrieb eingestellt.

Ehemalige Klinik Weiß

frei zugänglich / immer geöffnet

Die ehemalige Frauenklinik bzw. Privat-Entbindungsanstalt des Frauenarztes Dr. med. Oskar Weiß (1873-1952) wurde am 1. Februar 1902 eröffnet. Ausgestattet war die staatlich konzessionierte Frauenklinik mit allen denkbaren Bequemlichkeiten für die damalige Zeit, wie elektrisches Licht, Zentraldampfheizung und Bäder. Das Warte- und Pflegepersonal entsprach den weitgehendsten Ansprüchen.

Ehemalige Reichsbank (heute Verwaltungsgebäude...

Im November 1909 wurde mit dem Bau des neuen Reichsbankgebäudes begonnen, das aus Hausteinen errichtet wurde. Am 15. Mai 1911, nach ca. 18 Monaten Bauzeit, ist „...ein stolzer Bau entstanden, der mit seiner überaus vornehm wirkenden Fassade unserer ganzen Stadt zur Zierde gereicht.“ (Siegener Zeitung Nr. 76 v. 31.03.1911)

Ehemalige Schmiede und Backhaus

frei zugänglich / immer geöffnet

Das historische Gebäude der ehemaligen Schmiede ist ein aus dem 18. Jahrhundert stammendes Bruchsteingebäude.

Ehemalige Schmölen Rolle

frei zugänglich / immer geöffnet

Eine der letzten erhaltenen Fabrikationsstätten am Lägerbach, ursprünglich 1615 von Hermann Schmöle zum Ziehen von »Kratzendraht« angelegt, der zur Herstellung von Bürsten benötigt wurde, mit denen man textile Fasern kämmte. Der Fachwerkteil des Gebäudes stammt etwa aus dem Jahre 1725, das Massivhaus ist um 1850 entstanden.

Ehemaliger Allenbacher Hammer – Hammerwerk

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Allenbacher Hammer wurde erstmals 1463/64 im Steuerverzeichnis aufgeführt und gehörte 'Gotschalk van der Allenbach', dem auch die Allenbacher Hütte (Erwähnung 1417/19) gehörte. Auch nach der Stilllegung der Allenbacher Hütte im Jahr 1821 wurde der Hammer weiterbetrieben. 1852 brachte Carl Vorländer (1823-1887) als Nachfolger seines Vaters Johann Friedrich Vorländer (1792-1869) sämtliche Anteile in seinen Besitz und wandelte den Hammer in ein Puddelwerk um.

Ehemaliger Kleinbahnhof (Mühlenrahmede)

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei dem Haus mit dem markanten blaßvioletten Anstrich aus dem Jahre 1908 handelt es sich um das frühere Stationsgebäude der Kreis-Altenaer Eisenbahn, der sog. "Schnurre", die zwischen 1887 und 1961 eine günstige Verkehrsverbindung zwischen Altena und Lüdenscheid darstellte.

Ehemaliges Bundesbahnbetriebsamt

Das ehemalige Reichsbahnbetriebsamt ist ein um das Jahr 1910 errichteter zweigeschossiger Traufenbau mit verschiefertem Walmdach und weit ausladendem Dachgesims. Die Fassade ist streng symmetrisch gegliedert mit Betonung des Haupteingangs durch eine segmentbogige Gaube im Dachgeschoss. Durch Lisenen vom Kellergeschoss bis zum Traufgesims wird die vertikale Fenstergliederung hervorgehoben. Unterstützt wird dieser Gesamteindruck durch eine plastische Lisenengliederung mit langgezogenen Fensterfaschen im Erdgeschoss.

Ehemaliges Mastesches Fabrikhaus

Zweigeschossiges Fachwerkhaus auf Bruchsteinsockel, möglicherweise um 1810 errichtet und in den späten 1850er Jahren als Fabrik der Gebrüder Maste bezeichnet, welche später die Industriesiedlung Barendorf aufbauten. Seit 1999 Sitz des Museums für Handwerk und Postgeschichte.

Eisenbahnbrücke Finnentrop-Lenhausen

Die Ruhr-Sieg-Strecke wurde zunächst eingleisig gebaut, Tunnel und Brücken sind allerdings von Anfang an für den zweigleisigen Betrieb ausgelegt, der erst 1872 realisiert wurde. Über den Bahnbau 1859 bis 1861 sind die Akten im Finnentroper Gemeindearchiv sehr schweigsam. Eine Ausnahme bildet der Bau der Eisenbahnbrücke über die Lenne nördlich von Lenhausen.

Eisenbahnbrücke über die Lenne

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Bahnbrücke über die Lenne in Werdohl-Ütterlingsen liegt in der Strecke der Ruhr-Sieg Bahn und wurde 1863-1865 errichtet. Sie besteht aus vier Segmentbögen, die auf Strompfeilern ruhen und ist aus Quadermauerwerk errichtet.

Eisenbahnbrücken in Siegen

Nördlich der Siegener Innenstadt im einstigen Vorort "Sieghütte" überqueren kurz nacheinander zwei Eisenbahnbrücken die Hagener Straße. Sie entstanden beim Bau einer Verbindungsbahn von Weidenau/Siegen über Siegen-Ost nach Haiger, im Anschluss an die Ruhr-Sieg-Strecke (1861). Die südliche Brücke befindet sich am Anschlussgleis vom Hauptbahnhof Siegen zum Bahnhof Siegen-Ost, die nördliche im Abschnitt von Weidenau nach Siegen.

Eisenbahnviadukt über den Hundembach

Es handelt sich um eine dreibogige Eisenbahnbrücke, die in bossiertem Quadermauerwerk aus heimischem Porphyr errichtet wurde. Die Brücke liegt an der Bahnstrecke von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück), die am 30. Juni 1914 eröffnet wurde. Sie ist gekennzeichnet durch zwei Kanzeln auf jeder Seite und ein einfaches Eisengeländer, gestaltet in jugenstilhaften Formen. Die Brücke ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnissen der Strecke Altenhundem-Birkelbach.

Eisenbahnzug im Stadtmuseum

Im Lüdenscheider Raum hatte sich eine ausgedehnte Kleineisen-Industrie entwickelt, wo vor allem Draht hergestellt und weiterverarbeitet wurde. Bis in die 1860er Jahre wurden die Erzeugnisse der Industrie durch Pferdefuhrwerke transportiert. Mit dem Ausbau der Eisenbahn im bergisch-märkischen Raum entstand in den 1870er Jahren der Wunsch, auch die Stadt Lüdenscheid an das Streckennetz anzubinden, um die Konkurrenzfähigkeit der ortsansässigen Wirtschaft weiterhin sicherzustellen.

Eisenstraße im Rothaargebirge

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Eisenstraße im Rothaargebirge - auch Kohlenstraße genannt - ist eine alte Handelsstraße über die jahrhunderte lang Holzkohlen vom Wittgensteiner ins Siegerland transporttiert wurden bzw. in umgekehrter Richtung seit der frühen Neuzeit auch Roheisen vom Siegerland ins Wittgensteiner. Sie verläuft auf ländlichen Gebieten der Städte Hilchenbach, Bad Laasphe und Netphen besonders im Bereich der Quellen von Eder, Sieg und Lahn (L 722).

Eisenzeitlicher Schmelzofen Obersdorf

Im Wald bei Wilnsdorf-Obersdorf (Rödgen) wird die Eisengewinnung zur Keltenzeit (ca. 500 v. Chr.) dargestellt. Zu sehen sind die wiederaufgebauten Originale eines Schmelz- und eines Schmiedeofens aus Lehm und Bruchsteinen unter einem Schutzdach. Von mehreren Eisenschmelzöfen eines Hüttenplatzes am Wasserlauf der Silberquelle war dieser am besten erhalten. Nach geringfügiger Restaurierung erhielt er das Aussehen wieder, das er vor mehr als 2.000 Jahren hatte.

Erdenklang Straße

frei zugänglich / immer geöffnet

Kreuzweg auf den Eibel in Wenholthausen.

Erdenklang Straße

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Erdenklang Straße ist eine ca. 80 m lange Buchenhecke, aus der aus 10 Lautsprechern leise Musik klingt.

Erlebnisaufzug Burg Altena

Im Erlebnisaufzug zur Burg

Viele Jahrhunderte lang war die Burg Altena schwer einnehmbar. Auch lange nach dem Mittelalter war die Erreichbarkeit ein Hindernis. Doch damit ist nun Schluss: Mit dem neuen Erlebnisaufzug ist die Burg Altena jetzt schnell und barrierefrei von der Innenstadt aus erreichbar. Nach einem Gang durch einen ebenerdigen Stollen, bringt der Aufzug die Besucher ganz bequem, direkt in den oberen Burghof. Mit moderner Technik wird auf dem Weg bis zum Aufzug ein multimediales Erlebnis geboten. Magische Gestalten im Burgberg und eine imposante Museumssammlung in den Burgmauern versprechen ein spannendes Abenteuer für die ganze Familie.

Essel Bräu - Esloher Brauhaus Brauerei · Domsch...

Die Domschänke Eslohe mit eigener Hausbrauerei

Ev. Erlöserkirche

frei zugänglich / immer geöffnet

Ev. Pfarrkirche-Erlöserkirche der Gemeinde Schalksmühle im Ortszentrum, welche im Jahre 1892 erbaut wurde; der Kirchturm kam erst 1896 hinzu. Die historische Kirche hat ein Fassungsvermögen von rd. 600 Personen.

Ev. Nicolai Kirche

frei zugänglich / immer geöffnet

Evangelische Nicolai Kirche in Halver aus dem 18. Jahrhundert

Ev. Pfarrkirche Heedfeld

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Evangelische Kirche in Heedfeld ist Zeugnis der Sakralarchitektur der vergangenen Jahrhunderte und hat daher wesentlichen Dokumentar- und Symbolwert für den hiesigen Raum. Die Pfarrkirche hat auch städtebauliche Bedeutung, indem sie seit jeher zum eigenen, unverwechselbaren Gesicht des Ortes Heedfeld wesentlich beiträgt.

Ev. Pfarrkirche Hülscheid

frei zugänglich / immer geöffnet

Evangelische Pfarrkirche Hülscheid

Felsenmeer

frei zugänglich / immer geöffnet

Im Felsenmeer in Hemer zeigen sich beeindruckende Felsenformationen, die sich über Jahrhunderte durch den Einfluss von Wind, Wasser und den Menschen gebildet haben, denn hier im Felsenmeer befindet sich eines der ältesten Abbaugebiete von Eisenerz Westfalens.

Fischbauchbogenbrücke

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Fischbauchbogenbrücke über den Fluss Lenne in Plettenberg wurde 1914 als Teil der 1969 stillgelegten Eisenbahnverbindung von Plettenberg nach Herscheid errichtet. Seit Juni 2000 steht die Brücke unter Denkmalschutz. Im Spätsommer 2015 wurde eine begehbare Aussichtsplattform auf einem Segment der Brücke eröffnet. Von dort hat man einen herrlichen Blick ins Lennetal.

Fischbauchbrücke Meinerzhagen/Scherl

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Bahnbrücke liegt östlich von Meinerzhagen im Verlauf der eingleisigen DB-Nebenbahnstrecke Meinerzhagen-Krummenerl. Sie wurde in den Jahren 1912-1914 erbaut. Das charakteristische Merkmal der Brücke ist das Stahlfachwerk, das auf zwei Teilstrecken aus gradlinigen Überbauten und dazwischen angeordnet aus einem nach unten gerichteten Fischbauchträger besteht.

Förderturm Niederdielfen

Die Grube Grimberg in Wilnsdorf-Niederdielfen wurde im 17. Jh. erstmals erwähnt. Das 1995 errichtete Fördergerüst stammt von der Grube Lüderich nahe Sensberg und entspricht dem typischen Siegerländer Baustil früherer Zeit. Das Schachtgebäude gibt Einblicke in die Arbeitswelt der Bergleute zu Beginn des 20. Jhs. Gezeigt werden Stechuhr, Waschkaue und Markenkontrolle sowie die Arbeitsschritte unter Tage anhand zeitgenössischer Werkzeuge und Fotografien. Durch Panzerglas kann man bis in etwa 68 m Tiefe blicken.

Fürwiggetalsperre

frei zugänglich / immer geöffnet

Ein beliebtes Ziel für Wanderer, Spaziergänger und Jogger ist die Fürwiggetalsperre mit einem Uferwanderweg von 4,1 km Länge in einer waldreichen Umgebung.

Gartenstadt „Vordere Wenscht“

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Stahlwerke Südwestfalen AG ließen in den 1950er Jahren unter der Leitung des Arbeitsdirektors Dr. Erich Dudziak wegen dem Wohnungsmangel in den Nachkriegsjahren die Siedlung Wenscht in Siegen-Geisweid bauen. Eine 3-jährige Beschäftigung in den Stahlwerken war Voraussetzung, um bauen zu dürfen. Die Gebäude entstanden meist in Eigenleistung. Von hoher städtebaulicher Qualität ist die „Vordere Wenscht“, eine Gartenstadt mit Laubenganghäusern. Namhafte Künstler haben viele Skulpturen und Fassaden gestaltet.

Gastronomie „Hüttenschänke“

Die "Hüttenschänke" ist ein ehemaliges Arbeiterwohnhaus der Luisenhütte.

Gedenkstein Jagdhaus

frei zugänglich / immer geöffnet

Gedenkstein 250 Jahre Jagdhaus

Genkeltalsperre

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Genkeltalsperre ist eine reine Trinkwassertalsperre und liegt z. T. auf Meinerzhagener sowie auch Gummersbacher Gebiet. Sie wird vornehmlich gespeist durch die Zuflüsse Genkel und Grotmicke. Der Staudamm besteht aus einer Steinschüttung ohne Vermörtelung. Zwei gut befestigte Rundwanderwege (10 bzw. 14 km) bieten Möglichkeiten zum Rad fahren, Joggen und Wandern. Außerdem wurde im jahr 2003 ein reich beschilderter Lehrpfad rund um die Genkeltalsperre angelegt.

Gerberei Jüngst Eschenbach

Die im Netpher Ortsteil Eschenbach gelegene Gerberei Jüngst ist eine der letzten Fellgerbereien Deutschlands. Sie wurde 1897 gegründet und befindet sich seitdem in Familienbesitz. Heute werden vor allem Schaf- und Lammfelle gegerbt. Mit traditionellen Verfahren werden Felle, Bälge und Schwarten aller Art gegerbt und Vorarbeiten für die Tierpräparation durchgeführt. Ein Besuch der Gerberei kann gut mit der Wanderung auf dem Keltenweg verbunden werden, der am Haus vorbeiführt.

Gerichtsmuseum Bad Fredeburg

Gerichtsmuseum in Bad Fredeburg

Geschichtsbrunnen

frei zugänglich / immer geöffnet

Unterhalb der historischen Stadtbefestigung gibt das Kunstwerk auf dem Kurkölner Platz Einblicke in die Olper Stadtgeschichte.

Ginsburg mit Hammergewerkehaus

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Ginsburg in Hilchenbach-Grund ist eine im 12. Jh. errichtete, nassauische Grenzfeste. Schon früh befand sich hier ein zentraler Kreuzungspunkt verschiedener Fernstraßen, die über die Höhenkämme aus dem Rhein-Main-Gebiet kamen. Außerdem war hier die Drehscheibe zwischen dem Sieger-, Sauer-, und Wittgensteiner Land und dem Dillgebiet. Heute bietet die Burg als markanter Routenpunkt am Rothaarsteig für Wanderer, Natur- und Heimatfreunde eine Raststätte mit weitem Panoramablick.

Goldener Hase "Das Blaue Wunder"

frei zugänglich / immer geöffnet

Im Lennepark in Schmallenberg steht die Skulptur "Das Blaue Wunder" vom Künstler Heinrich Brummack. Es handelt sich dabei um einen golden Hasen auf einem Sockel, der einen blauen Fisch fängt.

Grenzgeschichten hautnah: Dreiherrnstein

frei zugänglich / immer geöffnet

Mit "Grenzgeschichten hautnah" entsteht mitten in der Natur "Kino im Kopf".

Grube Bindweide

Diese Besucherbergwerk hinterlässt Eindruck, denn eine Fahrt in die Unterwelt mit Rückfahrschein bekommt man schließlich nicht alle Tage. Das 1931 stillgelegte Bergwerk in Steinebach/Sieg ist eines der größten, bislang nicht abgebauten Erzvorkommen im südlichen Siegerländer-Wieder-Spateisensteinbezirk. 1986 wurde die Grube Bindweide als Besucherbergwerk eingerichtet. Wo einst 500 - 600 Bergleute dem Erz mit Schlägel und Eisen zu Leibe rückten, bietet sich heute Besuchern ein Erlebnis für alle Sinne.

Gruben-Light-Dinner

frei zugänglich / immer geöffnet

Kulinarisches Highlight in 300 Meter Tiefe

Grundschulgebäude Spormecke

frei zugänglich / immer geöffnet

Grundschulgebäude Spormecke - Baujahr 1911 - Festliche Einweihung am 16. April 1912

Gustav Selve Denkmal

frei zugänglich / immer geöffnet

Aussichtspunkt und Denkmal mit Sitzgelegenheiten in Nähe des A2 Rundwanderweges.

Gut Glindfeld

Kloster und Gut Glindfeld

Gut Listringhausen

frei zugänglich / immer geöffnet

In einem Waldgebiet zwischen Dannenberg und Genkel liegt das romantisch und ruhig gelegene Gut Listringhausen, einer von zwei Rittersitzen im Stadtgebiet von Meinerzhagen.

Gutsbrennerei Bimberg - Schnapslädchen auf Gut...

Am Nordrand des Stadtgebietes von Iserlohn liegt im Ortsteil Drüpplingsen an exponierter Stelle über dem Ruhrtal das Gut Lenninghausen. Der Gutshof – seit 1811 im Besitz der Familie Bimberg – und die 1858 gegründete Kornbrennerei werden noch heute als Familienbetrieb geführt, wobei sich die technische Einrichtung der Brennerei und die Arbeitsabläufe dort kaum verändert haben. Deshalb steht auch die Brennerei als technisches Kulturdenkmal ebenso unter Denkmalschutz wie das repräsentative Gutshaus.

Haferkasten Heedfeld

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Haferkasten Heedfeld ist ein Kornkasten aus dem Jahre 1742, der vom Hof Bewerunge in Kuhlenkeppig bei Heedfeld stammt.

Haferkasten Reeswinkel

frei zugänglich / immer geöffnet

Haferkasten in Reeswinkel aus dem Jahre 1691

Haltepunkt - Ehemaliges Stationsgebäude an der...

frei zugänglich / immer geöffnet

Das ehemalige, denkmalgeschützte Stationsgebäude der Bahnnebenstrecke Plettenberg-Herscheid liegt oberhalb von Plettenberg. Von dort hat man einen guten Blick über die Innenstadt. Der Haltepunkt ist eine Außenstelle des Plettenberger Standesamtes. Zu besonderen Terminen finden dort standesamtliche Trauungen statt.

Haus Henrichs

Im Jahre 1752 brannte Salchendorf bis auf wenige Häuser nieder. Verbrannt war auch das Haus des Johann Georg Henrichs am heutigen Hindenburgplatz. Ziegel und andere Bausteine gab es damals in den heimischen Tälern noch nicht; Eichenholz war rar, da die hiesigen Forstflächen zumeist als Hauberg bestanden. So kaufte Johann Georg Henrichs das wahrscheinlich leer stehende Haus des Pfarrers Dietz in Emmerichenhain bei Rennerod.

Haus Pithan

Seit Jahrhunderten wird Dreis-Tiefenbach wesentlich von der Eisenerzeugung und -verarbeitung geprägt. 400 Jahre lang wurde in unmittelbarer Nähe des Hauses Pithan der historische 'Tiefenbacher Hammer' betrieben und weitere Jahrzehnte hindurch eine Hütte. In dem 1715 erbauten Haus Pithan, einem typischen Siegerländer Bauernhaus, früher mit Stalllung im Haus, wohnten die Gewerke des Eisenhammers. Im späteren 20. Jh. befand sich ein Schreibwarenladen im Erdgeschoss.

Heesfelder Mühle

Die Heesfelder Mühle ist ein beliebtes Ausflugsziel im Märkischen Kreis und bietet, neben den historischen Bauwerken, seinen Besuchern einen Bio-Laden sowie auch ein gemütliches Café.

Heidenstraße (in Attendorn)

frei zugänglich / immer geöffnet

Wandern und Pilgern in der Hansestadt.

Heidenstraße + Wallburg Kahle

Die Heidenstraße ist eine über 1000 Jahre alte rd. 500 km lange Heer- und Handelsstraße, die auf direktem Weg von Leipzig über Kassel nach Köln führte. Von Leipzig, wo die Straße eine Verbindung nach Breslau und Thorn hatte, ging es über das Eichsfeld weiter nach Kassel. Die Strecke verlief dann durch die Sauerländer Orte Korbach, Medebach, Winterberg, Nordenau, Oberkirchen, Winkhausen, Gleidorf, Schmallenberg, Wormbach, Bracht, Elspe, Grevenbrück, Attendorn, Valbert/Grotewiese und Meinerzhagen.

Heimathaus Achenbach

Das um 1850 erbaute Gewerkenhaus neben dem Schulgebäude beherbergt heute das Heimathaus von Achenbach. Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkgebäude wurde restauriert und vollständig renoviert und dient dem Heimatverein und der Dorfgemeinschaft als Begegnungsstätte. In den Räumen des Hauses finden sich alte Fotos, die den Wandel des Orts- und Landschaftsbildes dokumentieren, und eine Sammlung von Federzeichnungen mit Motiven aus Achenbach.

Heimathaus Diedenshausen

Als einziges Bundesgolddorf im Kreis Siegen-Wittgenstein beherbergt Diedenshausen ein besonderes Glanzstück: das schmucke Heimathaus, ehemals Heuschuppen und Hühnerstall. Neben dem Ortsarchiv und einer Bibliothek beheimatet das kleine Museum eine Dauerausstellung und mehrfach im Jahr wechselnde Sonderausstellungen.

Heimathaus Drolshagen

Im Jahr 1993 erwarb der “Heimatverein für das Drolshagener Land” den “Gasthof Bone” und restaurierte das Bauwerk in den folgenden Jahren grundlegend. Im Oktober 1995 konnte das Haus dank der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, staatlichen und städtischen Zuwendungen, großzügigen Spenden Drolshagener Firmen und viel Eigenleistung als “Heimathaus” eingeweiht werden. Im Kellergeschoss befinden sich Brunnensaal und Gewölbekeller, die mit ihrem Feldsteinmauerwerk eine einmalige Atmosphäre bieten.

Heimathaus Plettenberg

Im Heimathaus Plettenberg findet man das städtische Museum. Schwerpunkt des Museum ist vor allem die Industriegeschichte Plettenbergs.

Heimatmuseum Eversberg

Wie unsere Vorfahren lebten und arbeiteten...

Heimatmuseum Ferndorf

Auf drei Etagen mit ca. 300 qm Ausstellungsfläche sind in der ehemaligen Ferndorfer Volksschule viele „alte Schätze” ausgestellt, darunter viele Mineralien und mehrere Funde aus der Ferndorfer Vor- und Frühgeschichte - Ferndorf ist einer der ältesten Orte des Siegerlandes (erste urkundliche Erwähnung 1067). Zu sehen sind historische Fotos, wertvolle Möbelstücke der heimischen Wohnkultur sowie Gebrauchsgegenstände und Erzeugnisse der örtlichen Handwerker aus den vergangenen drei Jahrhunderten.

Heimatmuseum Netpherland

Im Heimatmuseum Netpherland werden Besonderheiten der regionalen Kultur- und Technikgeschichte wie Gerberei, Köhlerei sowie Haubergswirtschaft, Hude und Imkerei dargestellt und auch eine alte Schusterwerkstatt ist zu besichtigen. Ein weiterer Ausstellungsbereich ist der Vor- und Frühgeschichte des Netpherlandes gewidmet.

Heimatmuseum Niederschelden

Der Ortsname 'Schelden' wird im Jahr 1300 erstmals urkundlich erwähnt, doch bereits im 13. Jahrhundert soll die Alte Schelderhütte bestanden haben. Die bedeutetenste Grube des Ortes im 15. Jahrhundert war die Alte Dreisbach. Der industrielle Aufschwung wurde mit dem Bau der Eisenbahn (Ruhr-Sieg-Strecke) 1861 eingeleitet.

Heimatmuseum Wulmeringhausen

Das Heimatmuseum befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus, einen ehemaligen Bauernhof, der nach der Aussiedlung umgebaut wurde. Zu sehen sind Exponate zu Heimatgeschichte, Bergbau, Handwerk und eine bemerkenswerte Gussbildsammlung auf 110 qm. Die Dauerausstellung unterteilt sich in vier Räume.

Heimatstube Alt Erndtebrück

Im Alten Erndtebrücker Rathaus ist in 18 Räumen eine umfangreiche Ausstellungen zu folgenden Themen zu sehen: Schulstube mit Lieder- und Lesebuchsammlung, Kinderspielzeug, Küche um 1900, Hauswirtschaft, Spinnen und Weben, Landwirtschaft, Bienenzucht, Waschküche mit Hausschlachtung, Waldwirtschaft, Schusterwerkstatt, Schmiede, Vereinswesen, Feuerwehr, Eisenbahn mit Modellanlage Bhf. Erndtebrück 1889 und Wintersport.

Heimatstube Gilsbach

In der ehemaligen Dorfschule präsentiert der Heimatverein Gilsbach eine Ausstellung zum Erwerbs- und Alltagsleben der Gemeinde. Mit einer Sammlung von Haubergswerkzeugen, einer Lohwaage sowie Geräten der Landwirtschaft und der Milchverarbeitung wird an die bäuerliche Tradition des Dorfes erinnert. Von der Bergbautradition zeugen eine kleine Mineraliensammlung und verschiedene Alltagsgegenstände der Bergleute. Alte Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr und Wintersportgeräte runden die Ausstellung ab.

Heimatstube Gosenbach

In der 1878 erbauten alten Schule befindet sich die Heimatstube, in der das Leben und Arbeiten der Bergleute sowie die Geschichte des Ortes dokumentiert werden. Mehrere kleine, von einem alten Bergmann in Handarbeit gefertigte Grubenmodelle, die Bilder des Gosenbacher Bergmanns Karl Weber (1897-1978) sowie zahlreiche Fotos der Grube und von Grubenbelegschaften schmücken den Saal der alten Schule, der heute als Begegnungsstätte des Heimatvereins genutzt wird.

Heimatstube Holzhausen

Die alte Schule aus dem Jahre 1769 ist heute ein kulturelles Zentrum von Burbach-Holzhausen. Hier werden wichtige Etappen der Dorfgeschichte nachgezeichnet und Einblicke in das dörfliche Alltags- und Arbeitsleben vergangener Zeiten gewährt. Der Hickengrund war schon früh das Grenzland der Erzbistümer Mainz, Trier und Köln und in heutiger Zeit von drei Bundesländern. Die Land- und Forstwirtschaft, der Handel mit Hopfen und der Bergbau prägten die Erwerbsstruktur des Dorfes.

Heimatstube Kapellenschule Wiederstein

Die Heimatstube wurde 1987 in einem Raum der historischen Kapellenschule (erbaut 1759) eingerichtet. Ausgestellt sind vorwiegend technische Gebrauchsgegenstände des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Heimatstube Littfeld

Littfeld, das Dorf am Fuße von Altenberg und Kindelsberg, ist bereits im Jahre 1344 erstmals urkundlich erwähnt worden. Im Jahr 1461 wurden im Ort 21 Steuerzahler gezählt. Vermutlich war es der intensiv betriebene Bergbau, der im Jahr 1700 die Zahl der Einwohner auf 300 ansteigen ließ - Littfeld war zu dieser Zeit der zweitgrößte Ort im Siegerland.

Heimatstube Lützeln

Lützeln gilt als älteste der vier Ansiedlungen des Hickengrundes, die bereits in Urkunden des 9. Jahrhunderts Erwähnung finden. In einer Urkunde von 1349, mit denen Graf Otto von Nassau die Dörfer Dresselndorf und Lützeln als Mann- und Burglehen den Ganerben von Haiger übereignete, wird die schriftliche Überlieferung der Ortsgeschichte fortgesetzt.

Heimatstube Niederdresselndorf

Im Dachgeschoss der alten Schule wurde 1998 das neue Heimatmuseum eingerichtet. Die Sammlung zur Volkskunde stellt in erster Linie bäuerliche Arbeitsgeräte vor, wie Zuggeschirre für Ochsen und Kühe. Außerdem sind Pflüge, Feld- und Haubergs- sowie die zur Milchverarbeitung benötigten Geräte ausgestellt. Einen großen Raum nehmen die Geräte zur Bearbeitung von Flachs ein, wie z.B. Spinnräder und Flachsbrechen.

Heimatstube Niedersfeld

Die Exponate der Heimatstube Niedersfeld sind in zwei Häusern untergebracht. Im alten Pfarrheim, der ehemaligen alten Dorfschule (Alter Schulweg 1) finden Sie neben historischen Gebrauchsgegenständen aus Haus, Hof und Handwerk auch die Dokumentation 'Vom Flachs zum Leinen'.

Heimatstube Rinsdorf

Die ehemalige Kapellenschule – seit 1969 Heimatstube - ist nicht nur ein Zeugnis gediegener Handwerkskunst gegen Ende des 18. Jahrhunderts allgemein, sondern vor allem für die Geschichte Rinsdorfs und des Siegerlandes insgesamt ein überaus wertvolles Kulturgut. Die Kapellenschule wurde im Jahre 1791 erbaut. Bis 1953 wurden hier mit wenigen Unterbrechungen die Rinsdorfer Kinder unterrichtet.

Heimatstube Schönholthausen

In einem alten Hofhaus nahe der Kirche befindet sich die 1994 eröffnete Heimatstube. Hier sind die gesammelten Objekte zur Land-und Waldwirtschaft des heimischen Raumes sowie zur Milchverarbeitung und Hausschlachtung ausgestellt. Hinzu kommen Objekte zur Bienenzucht und zur Flachsverarbeitung. Das dörfliche Handwerk ist mit Schmied, Schuster und Schreiner vertreten. Die Sammlungen werden laufend ergänzt.

Heimatstübchen Helmeringhausen

Hier erfahren Sie alles die Vergangenheit der Gemeinde Helmeringhausen betreffende: Landwirtschaft, Vereinswesen und Dorfgeschichte

Heinsberger Tunnel-Portale

Der Heinsberger Tunnel, erbaut durch die Preußische Staatsbahn, liegt im Verlauf der Eisenbahnlinie von Altenhundem (heute Lennestadt) nach Birkelbach (heute Erndtebrück). Er erstreckt sich in westöstlicher Richtung und durchfährt auf einer Länge von 1.300 m den Berg 'Faules Buchholz'. Die Arbeiten zur Errichtung eines eingleisigen Tunnels begannen 1911. Im Dezember 1912 war der Tunnel durchgeschlagen, 1914 erfolgte die Fertigstellung.

Hennesee

frei zugänglich / immer geöffnet

Mitten in der malerischen Landschaft des Sauerlandes liegt der Hennesee mit seinen vielen Freizeitmöglichkeiten.

Hexenstein

frei zugänglich / immer geöffnet

Um die mysteriöse eineinhalb Quadratmeter große Natursteinplatte zwischen Serkenrode und Dormecke rankt sich mehr als ein Mythos!

Hexenturm

frei zugänglich / immer geöffnet

Um den Hexenturm in Olpe ranken sich viele Gerüchte. Ob dort wirklich Hexen verbrannt wurden ist fraglich. Ursprünglich handelte es sich bei dem alten Gemäuer um ein Wirtschaftsgebäude.

Historische Besteckfabrik Fleckenberg

Die Besteckfabrik Hesse ist eine vollständig eingerichtete Fabrik zur Herstellung von Bestecken. Von 1938 bis 1982 produzierte die Fa. Carl Hesse KG hochwertige Essbestecke und Vorlegegarnituren und seit 1990 wurde das Gebäude als Technisches Museum öffentlich zugänglich gemacht. Vom Rohstück bis zum Versand kann der gesamte Werdegang eines Besteckes nachvollzogen werden.

Historische Brennerei Rönsahl

Das 1870/71 erbaute Gebäude zeugt vom Wohlstand seines Erbauers, dem Landwirt Wilhelm Haase. Bis in die 1950er Jahre blieb das zweigeschossige Giebelhaus aus Bruch- und Backstein mit seinem geschieferten Dach in Familienbesitz, ehe die Kornbrennerei Krugmann aus Meinerzhagen den Betrieb übernahm und bis 2007 weiterführte. Seit 2008 wird das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus, Veranstaltungszentrum und als Brauerei mit Ausschank genutzt. Eine Ausstellung zeigt die Geschichte der Pulverfabrikation in Kierspe.

Historische Stadtbefestigung

frei zugänglich / immer geöffnet

Nachdem Olpe im Jahre 1311 zur Stadt erhoben wurde, entstand spätestens um 1373 die befestigte Stadtmauer.

Historische Straße zwischen Bracht und Grünewald

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei der „Historischen Straße zwischen Bracht und Grünewald“ handelt es sich um ein Teilstück der ersten preußischen Kunststraße von Frankfurt nach Amsterdam. Der Ausbaubeginn dieses Straßenstückes ist entsprechend der Literatur mit 1788 anzunehmen. Das Straßenstück ist ein Beleg für die Geschichte des straßengebundenen Transportwesens und die Geschichte der überregionalen Handelsbeziehungen.

Historische Straßenkreuzung Wildenkuhlen

frei zugänglich / immer geöffnet

Schon vor 1790 verlief an diesem späteren „Drehkreuz der Eisenstraße Südwestfalen“ die sogenannte „Heerstraße“ von Dortmund nach Frankfurt. Es handelte sich dabei um eine noch unbefestigte Straße, die auf der Trasse der heutigen Thingslindestraße durch den Kalkabbau am Wildenkuhlen und über die Heerstraße am Hülloch vorbei durch einen tiefen Hohlweg nach Gräfingsholz und weiter nach Meinerzhagen verlief.

Historischer Drahthandelsweg Iserlohn-Altena-Lü...

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Historische Drahthandelsweg verläuft vom Bahnhof Iserlohn über Altena zum Bahnhof Lüdenscheid.

Historischer Drahthandelsweg Iserlohn-Altena-Lü...

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Historische Drahthandelsweg verläuft vom Bahnhof Iserlohn über Altena zum Bahnhof Lüdenscheid.

Historischer Hauberg Fellinghausen

frei zugänglich / immer geöffnet

Der "Siegerländer Hauberg" gilt als eine hochentwickelte Sonderform der Niederwaldwirtschaft, deren ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft den Raubbau von Holz verhinderte. Er prägte über Jahrhunderte hinweg die Siegerländer Landschaft. Auf dieser Waldfläche der Waldgenossenschaft Fellinghausen lebt die alte Wirtschaftsform weiter.

Historischer Stein "Op me Krüze"

frei zugänglich / immer geöffnet

Historischer Stein "Op me Krüze" (Auf dem Kreuz)

Hohenzollernpark

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Hohenzollernpark in Halver lädt zum Verweilen und Ausruhen ein.

Hohlwegbündel Freisenberg

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei dem Hohlwegbündel im Gewerbegebiet Freisenberg in Lüdenscheid handelt es sich um ein sehr schönes Beispiel einer überregional bedeutenden Überlandverbindung. Das Hohlwegbündel ist Teil einer alten, seltenen Nord-Süd Verbindung des Sauerlandes. So führt diese alte Wegeverbindung nach Norden in Richtung Hagen und stellt in Richtung Süden eine Verbindung in Richtung Siegen-Olpe dar.

Hohlwege "Alte Mainzer Straße" in Bur...

frei zugänglich / immer geöffnet

Von der Lipper Höhe über Burbach und Gilsbach bis nach Wilnsdorf führt die Landstraße 723, die in vielen Abschnitten parallel zur vermutlich mittelalterlichen „Mainzer Straße“ verläuft. Diese war einst eine wichtige Verbindung zwischen dem Siegerland mit seiner Eisenerzförderung und -verarbeitung und dem bedeutenden Handelsplatz Mainz.

Hohlwege Haumche

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei den gut erhaltenen und im Gelände deutlich sichtbaren Hohlwegen Haumche in Meinerzhagen handelt es sich um Teile einer alten, von Köln über Wipperfürth kommenden und weiter über Attendorn, Elspe, Winterberg , Kassel nach Leipzig führenden Fernstraße, die unter dem Namen „Heidenstraße" bekannt ist.

Hohlwege am Krombacher Schlag / Altes Heck

Der Krombacher Schlag auf dem 'Alten Heck' ist ein historischer Grenzübergang an der Siegener Landhecke. Von der alten Wegtrasse sind noch zahlreiche Hohlwege zu erkennen. Es ist davon auszugehen, das dieses Teilstück einer Kunststraße, die von Frankfurt über Siegen, Olpe, Meinerzhagen, Breckerfeld und Hagen (Hagen-Frankfurter Chaussee) weiter nach Holland führte, bereits als einfache Wegeverbindung seit dem Mittelalter bestand.

Hohlwege am Müsener Schlag

frei zugänglich / immer geöffnet

Am Müsener Schlag in Hilchenbach-Müsen sind Reste der alten Landwehr (Siegener Landhecke) und des Müsener bzw. Merklinghauser Schlages, alte Grenzsteine und imposanten Hohlwege zu finden. Mehrere hintereinanderliegende Wälle und Gräben sowie eine Schanze in Form eines unregelmäßigen Vierecks lassen sich neben den Hohlwegen, durch die der Verkehr abgefertigt wurde, im Gelände erkennen.

Hohlwege an der B 54 in Meinerzhagen

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Hohlwege sind Überreste der ehemaligen Straße von Siegen nach Hagen, einer wichtigen Fernverbindung, die südlich bis nach Frankfurt und nördlich bis nach Holland verlief.

Hohlwege an der Listerquelle (Eisenstraße)

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei den Hohlwegen an der Listerquelle handelt es sich um einen Rest der von Meinerzhagen kommenden und über Lüdenscheid nach Hagen führenden Eisenstraße.

Hohlwege im Fröhningerholz

Die Hohlwege im „Fröhningerholz“ liegen zwischen den Höhen von Kilgeshahn und Mühlenkopf in Kreuztal-Ferndorf. Es handelt sich um Überreste einer Wegeverbindung vom „Aherhammer“, einem ehemaligen Eisenhammer (erste Erwähnung 1417), nach Bottenbach mit Anschluss an die alte Fernstraße von Arnsberg bzw. Olpe nach Siegen. Die Route verlief durch das Flurstück “Fröhningerholz“ - der Name stammt vermutlich von “Fröhlichshof“, einem der vier Urhöfe von Ferndorf.

Humpfert-Turm

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Humpfert-Turm in Letmathe

Hönnebrücke

frei zugänglich / immer geöffnet

Stahlbetonbrücke von 1910, die in unmittelbarer Nähe des Walram-Gymnasiums die Hönne überspannt und eine Holzbrücke an gleicher Stelle ersetzte. Das Brüstungsgeländer weist Jugendstil-Motive auf. Besichtigung jederzeit.

Industriemuseum Menden - Gut Rödinghausen

Am 30. Juni 2019 öffnet das neue Industriemuseum im Obergeschoss des Herrenhauses erstmals seine Türen für die Besucher. Auf rund 220 m² werden über 300 Jahre Mendener Industriegeschichte präsentiert.

Jagdmuseum Hegering Schalksmühle-Hülscheid e. V.

Auf über 350 m2 werden über 1000 Exponate aller heimischen Tierarten in Form von Vollpräparate, Trophäen, historische Jagdmöbel, Jagdliteratur, Fallen und Jagdliche Kunst ausgestellt.

Jesus Christus Kirche

Beherrschend über die Stadt Meinerzhagen, auf einer Anhöhe gelegen, präsentiert sich die bedeutende romanische Kirche von Meinerzhagen. Die Jesus-Christus-Kirche ist eine "Offene Kirche" und ist somit ein spiritueller Rückzugsort mit der Möglichkeit dem Alltag zumindest kurzzeitig zu entfliehen.

Jung-Stilling Stube in Grund

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt ist Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling.

Besuchen Sie sein Geburtshaus in Hilchenbach-Grund!

Junkern Hof

Begegnungsstätte Ramsbeck

Kalkofen Grübeck

frei zugänglich / immer geöffnet

Zweiergruppe von Kalköfen, bei denen Eimerwerk und ein jüngeres Brechwerk noch vorhanden sind. Die Öfen sind um 1930 errichtet worden, das Brechwerk entstand dagegen erst in den 1950er Jahren. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der ehemalige Steinbruch, der als Deponie genutzt wird.

Kalköfen Horst (Eisborn)

frei zugänglich / immer geöffnet

Auf dem Gelände des Kalkwerkes Horst im mittleren Hönnetal stehen drei alte Kalköfen. Zwei dieser Öfen stammen aus dem Jahre 1929 und sind in Bruchsteinmauerwerk ausgeführt, der dritte Ofen wurde ein Jahr später aus Zementbeton-Formsteinen errichtet. Betreiber war in der Anfangszeit zunächst die Firma Friedrich Thiemann, später die Firma Franz Stüeken.

Kapelle St. Maria Magdalena (Grotewiese)

Erbaut von 1863 - 1866, heute Filialkirche der Gemeinde St. Christophorus in Meinerzhagen-Valbert, liegt die kleine Kapelle umgeben von schöner Natur, erhöht auf einem Bergbuckel.

Kapellenschule Trupbach

Zahlreiche Grabungsfunde belegen eine spärliche und nicht dauerhafte Besiedlung der späteren Trupbacher Gemarkung bereits in der Jungsteinzeit um 3.000 v. Chr. Eine erneute Ansiedlung in der La-Tène-Zeit belegen Scherben-, Werkzeug- und Keramikfunde. Weitere Keramikfunde weisen schließlich auf das Vorhandensein zweier Höfe in der karolingischen Zeit um 900 n. Chr. hin.

Karl vom Ebbe

frei zugänglich / immer geöffnet

Ein Denkmal für die (typischen) Sauerländer. "Karl vom Ebbe" im Zentrum von Meinerzhagen symbolisiert den typischen Sauerländer aus (leider) längst vergangener Zeit. Mit seiner Kiepe zog er, ähnlich wie das Kiepenlisettken im weiteren Oben-an-der-Volme-Gebiet, durch das Land, um seine Produkte zum Kauf anzubieten.

Kettenschmiede Brenzel (Grürmannsheide)

Wann die eh. Kettenschmiede Rüsch (heute Brenzel) genau erbaut wurde, ist umstritten. Das Westfälische Amtes für Denkmalpflege geht davon aus, dass der Kotten um 1860 errichtet wurde, während die Familienüberlieferung Rüsch/Brenzel davon ausgeht, dass die Schmiede schon im 18. Jh. erbaut wurde. Fest steht lediglich, dass seit 1778 die Familie Rüsch in der Grürmannsheide ansässig war. Es war üblich, dass die Söhne neben dem Beruf des Bauern auch den des Schmiedes ergriffen. Der letzte Schmied in der Familie war Fritz Rüsch, der sein Handwerk bis 1938 ausübte.

Kettenschmiede Heuer (Refflingsen)

frei zugänglich / immer geöffnet

Eigentümer des Hofes ist der Fürst Salm-Horstmar, dessen Vorfahren 1857 das Anwesen gekauft hatten. Ein Jahr darauf wurde der Hof an Bernhard Heuer verpachtet und um 1860 die Schmiede erbaut. Heuers Sohn Robert war als gelernter Kettenschmied von ca. 1900 bis in die 20er Jahre hinein im Kotten hauptberuflich tätig, dessen gleichnamiger Sohn benutzte die Schmiede ab 1928 nur noch zu privaten Zwecken.

Kettenschmiede Treude/Römer

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Kettenschmiede Treude/Römer wurde zusammen mit dem Wohnhaus vor 1850, möglicherweise sogar schon im 18. Jahrhundert errichtet. Der erste namentlich bekannte Eigentümer war Heinrich Theile. Sein Nachfolger Wilhelm Rüther verkaufte das ganze Anwesen 1907 an Julius Treude sen. Julius Treude war der letzte Schmied, der hauptberuflich im Kotten arbeitete. Sein gleichnamiger Sohn schmiedete in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch aus Gefälligkeit oder zu Demonstrationszwecken.

Kiepenlisettken

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Kiersper Bildhauer Waldemar Wien schuf für den Rathausplatz die Bronzefigur des "Kiepenlisettkens", die an die Zeit erinnern soll, als man "auf dem Lande" froh war, durch den Wanderhandel Nadeln, Knöpfe, Garn usw. ins Haus gebracht zu bekommen.

Kindelsbergturm mit Raststätte

frei zugänglich / immer geöffnet

Kindelsberg - Wahrzeichen des nördlichen Siegerlandes. Der 618 m hohe Kindelsberg war der Bevölkerung schon immer ein prägendes Heimatsymbol und seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel an dem viele Sänger- und Turnfeste stattfanden. Viele Vereine rund um den Kindelsberg und auch die Krombacher Brauerei tragen den Turm als Zeichen in ihrem Wappen. Die urige Kindelsberg-Raststätte ist auch mit dem PKW zu erreichen.

Knochenmühle - Mühlhofe

Die Knochenmühle in Meinerzhagen-Mühlhofe hat Seltenheitswert: Sie ist das letzte in Westfalen erhaltene technische Kulturdenkmal ihrer Art und absolut sehenswert. Es handelt sich um eine etwa um 1849 erbaute, funktionsfähige, restaurierte Mühlenanlage mit Stampfwerk für tierische Knochen zur Düngerherstellung.

Knochenmühle Isingheim

Voll funktionsfähige Knochenmühle mit vollständig erhaltener Inneneinrichtung

Knochenmühle in Fretter

Die Knochenmühle in Fretter gehört zum Hof Ruhrmann; sie arbeitete hauptsächlich für den Eigenbedarf des Hofes und nur in geringem Umfang auch für andere. Errichtet wurde das Mühlengebäude vermutlich um 1900, das gußeiserne Stampfwerk ist allerdings älter. Die Verwendung künstlicher Düngemittel verbreitete sich mit der Verkehrserschließung durch die Eisenbahn.

Kohlenmeiler Walpersdorf

Die Köhlerei zur Herstellung von Holzkohle hat im Siegerland eine lange Tradition. In Walpersdorf befindet sich am Talausgang über dem Dorf der letzte Meilerplatz der Region.

Kohlenstraße Benfe

frei zugänglich / immer geöffnet

Benfe liegt im westlichen Teil des Wittgensteiner Landes in unmittelbarer Nähe des Quellgebietes von Sieg, Eder und Lahn. Durch den Ort führt die Kohlenstraße, ein alter Wirtschaftweg zwischen Wittgenstein und dem Siegerland. Der Impuls zur Besiedlung des obersten Benfetales im 18. Jahrhunderts dürfte von den beiden Eisenhämmern in Ludwigseck gekommen sein. Zu deren Betrieb war Holzkohle nötig und die waldreiche Region bot die besten Voraussetzungen für das Köhlerhandwerk.

Kraftwerk Ahausen

Zwischen Heggen und Attendorn ist die Bigge zum Ahauser See aufgestaut. Das 1937/38 errichtete Kraftwerk mit Natursteinverkleidung diente als Vorstufe zu dem schon damals geplanten, kriegsbedingt aber erst 1959 bis 1964 verwirklichten Biggesee zwischen Attendorn und Olpe. Auf ein repräsentatives Erscheinungsbild wurde Wert gelegt. Heute dient das Kraftwerk Ahausen als Speicherkraftwerk zur Abdeckung von Lastspitzen. Es liefert jährlich etwa 4,6 Millionen Kilowattstunden.

Kraftwerk Lenhausen

Wenige hundert Meter unterhalb der Biggemündung zweigt bei Finnentrop ein breiter Werkkanal von der Lenne ab. Er führt zum 1927/28 errichteten Kraftwerk Lenhausen, einem repräsentativen Bruchsteinbau von schloßartigem Aussehen. Auch hier ist die originale Maschinenausstattung noch weitgehend erhalten und beweist ihre Leistungsfähigkeit, indem sie noch immer jährlich etwa 5,2 Millionen Kilowattstunden ins Stromnetz einspeist.

Kreuzkapelle, Kapellenberg mit Bildstöcken und...

frei zugänglich / immer geöffnet

Als im Jahre 1685 die Erlaubnis kam, im Rodenberg eine Kapelle zu bauen, trug der Richter und Bürgermeister Wennemar Schmittmann zusammen mit seinem Gerichtsschreiber Johannes Heinrich Wulff ein großes Holzkreuz den Berg hinauf zu der Stelle, an der die Kapelle errichtet werden sollte.

Kreuzweg auf den Eibel Wenholthausen

 42,29 km  12,5 h  999 m  999 m

Kreuzweg auf den Eibel Wenholthausen

frei zugänglich / immer geöffnet

Kreuzweg auf den Eibel in Wenholthausen.

Krombacher Brauerei

Die Krombacher Brauerei ist eine der modernsten Braustätten Europas. Im Rahmen einer Brauereibesichtigung wird gezeigt, welche verschiedenen Stationen die Produkte von der Anlieferung der Rohstoffe bis zur Auslieferung durchlaufen. Anschließend haben die Gäste beim "Krombacher Dreiklang" die Gelegenheit die Produkt der Krombacher Brauerei zu verkosten.

Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstollen

Der Kronprinz-Friedrich-Wilhelm-Erbstolln in Kreuztal wurde 1826-1878 erbaut und stellt eine untertägige Verbindung zu den Gruben in Müsen (Stadt Hilchenbach) her. Auf einer Länge von gut 4 km führt er nach 2,8 km zu den Ferndorfer Gruben an der Martinshardt von dort zum Stahlberger Gang in Müsen. Mit dem Stahlberger Erbstollen entstand damit eine 5.145 m lange untertägige Verbindung, die die Gruben der Martinshardt, in erster Linie aber den Müsener Stahlberg entwässerte.

Krugmann Markenspirituosen GmbH&Co.KG

Brennereishop und Brennereibesichtigung

KulturBahnhof Grevenbrück

Das Bahnhofsempfangsgebäude Lennestadt-Grevenbrück (Baujahr 1862) besteht aus dem zweieinhalb geschossigen Querhaus von drei Achsen Breite und dem dreiachsigen, eingeschossigen, linksseitig angebauten Längsflügel. Das Bruchsteingebäude ist im sogenannten Tudorstil errichtet. Der Querhausgiebel ist mit einem ehemaligen Uhrentürmchen bekrönt.

KulturWERKwissen

Das KulturWERKwissen wurde 1937 als ehemalige Ausbildungs- und Reparaturwerkstatt des Weißblechswerks der späteren Hüttenwerke Siegerland AG erbaut. Dort wo früher Bleche gewalzt wurden, sind heute innovative und künstlerische Kräfte am Werk.

Kulturgut Schrabben Hof

Die Kleinkunstbühne des Kulturgutes Schrabben Hof bietet in einem besonderen Ambiente ein vielseitiges Programm mit renommierten Künstler aus den Bereichen Theater, Musik, Literatur und Kunst. Und mit Museum, Tenne, Trödelscheune und nostaligischen Café noch vieles mehr . . .

Kulturschuppen im Neuenrader Bahnhofsgebäude

Der Kulturschuppen im Neuenrader Bahnhofsgebäude mit rustikalem Ambiente ist ideal für die verschiedensten Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Kleinkunstveranstaltungen.

Kulturzentrum Dreslers Park

Das Ensemble aus Gelber und Weißer Villa, Remise, Kutscherhaus und Musikpavillon war früher Sitz der Kreuztaler Fabrikantenfamilie Dresler, Eigentümer des einstigen Kreuztaler Drahtwalzwerkes. Die Gebäude, zwischen 1865 und 1882 erbaut, gehören zu den herausragenden Villenbauten des 19. Jahrhunderts in Westfalen. Heute ist es als Bürger- und Kulturzentrum ein Ort für Information, Bildung, Freizeit und Kultur. Dreslers Park liegt mit einer Fläche von ca. 1,2 Hektar im Zentrum der Stadt Kreuztal.

Kunsthaus Alte Mühle Schmallenberg

Der Maler und Grafiker Hermann Falke (geb. 1933 in Schmallenberg, verstorb. 1986 in Loibach/Kärnten) erwarb 1974 die 'Röbbers Mühle' und renovierte sie liebevoll mit heimischen Materialien. In der früheren Korn- und Ölmühle (Grundmauern aus dem Jahr 1265) des Klosters Grafschaft, lebte Hermann Falke bis zu seinem Tod mit seiner Familie. Die alte Mühle war für ihn ein 'Tabernakel', der ihm Muße und Kreativität gewährte. Hier schuf der in Loibach/Kärnten begrabene Künstler ein bedeutendes malerisches Werk.

Kyrill Kreuz Bremke

frei zugänglich / immer geöffnet

In Gedenken an das verheerende Sturmtief "Kyrill" im Januar 2007.

Kyrillpfad beim Forsthaus Hohenroth

In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 hinterließ das Orkantief Kyrill in Südwestfalen eine Spur der Verwüstung. Allein im Forstamt Siegen-Wittgenstein fielen in dieser Nacht 1,9 Millionen Festmeter oder rund 2,5 Millionen Bäume dem Orkan zum Opfer. Ganz besonders in den Hochlagen des Rothaargebirges entstanden Sturmwürfe riesigen Ausmaßes. Der wirtschaftliche Schaden für die Region, ganz besonders für viele Waldbesitzer, war immens. Die Aufarbeitung, die Lagerung, der Transport des Holzes und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Menschen der Region, war auch für die Waldbesucher spürbar.

Köhlerhütte

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Köhlerhütte am Wesenberg

Landhaus ILSE

Das im Bauhausstil errichtete Gebäude „Landhaus ILSE“ ist mit dem einstigen Bergbau in Buchhellertal verbunden. Es wurde 1924 in Form eines Atriumhaus erbaut und diente wohl anfangs dem Bergwerksdirektor Willi Grobleben und den Gästen als komfortable Unterkunft. Im banachbarten Buchhellertal baute Grobleben eine besondere Heilerde ab. Später wurde es als Wohnhaus genutzt.

Laufwasserkraftwerk in Bamenohl

Nahe beim Schloss und von seiner feinen Gestaltung her aussehend als gehöre es als Gartenpavillon dazu, steht das Kraftwerk am südlichen Ortsausgang von Bamenohl. Es wurde 1921/22 noch in reinem Jugendstil errichtet und präsentiert sich bis heute sogar noch weitgehend mit seiner originalen Maschinenausstattung aus der Bauzeit. Es liefert jährlich etwa 2 Millionen Kilowattstunden ins Netz. Derzeit liegt es allerdings wegen Schäden am Obergraben still.

Lennebrücke Stenglingsen

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Große Brücke aus Sandstein-Quadermauerwerk, die auf vier Pfeilern ruht, welche von fünf Segmentbögen überspannt werden. Die Untersichten der Brückenbögen sind verputzt. 1899/1900 erbaut und 1994 instandgesetzt. Derzeit nur als Fußgänger- und Radfahrerbrücke genutzt.

Lenneburg

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Große Villa von 1898 am südlichen Ortsausgang über die Lenne. Zweigeschossiges Bruchsteingebäude im Stil der Neurenaissance mit Eckturm als Beispiel einer märkischen Unternehmervilla. Auch heute noch zu Wohnzwecken genutzt.

Linde in Hülscheid an der Kirchhofsmauer

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Atle Linde auf dem Gemeindegebiet von Schalksmühle

Löher Mühle (Löhrmühle)

Die Mühle im Tal der Ennepe hat vielleicht schon im 15. Jh. bestanden. Zum ersten Mal erwähnt wurde sie 1552, als das St. Gereon-Stift in Köln sie an Dietherich von Halverscheid verpachtete. Ursprünglich als 'Eichhofer Mühle' bezeichnet, erhielt sie 1811 ihren heutigen Namen. 1589 ging die Mühle aus dem geistlichen Eigentum in Adelsbesitz über, zunächst an den Ritter von Edelkirchen, dann an den Freiherrn von Holtzbrinck aus Altena, in dessen Familienbesitz sie rd. 170 Jahre blieb.

Magazin und Hüttenmeisterhaus Lohe

In den ehemaligen „Loher Hütten- und Hammerwerken“, erstmals 1439 erwähnt, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. einer der ersten mit Koks befeuerten Hochofen im Siegerland in Betrieb genommen. Von der Hütte, den Hämmern und Lagergebäuden steht heute nur noch das alte Magazingebäude in dem früher Kohle gelagert wurden. Er liegt nahe am Kindelsbergpfad, der am einstigen Hüttenweiher vorbei führt. Erhalten ist auch das Hüttenmeisterhaus aus dem Jahre 1718.

Marktplatz mit dem Pannenklöpper-Denkmal

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Der Olper Marktplatz wurde 1795 nach dem zweiten großen Stadtbrand völlig neu angelegt und im Zuge eines Wettbewerbs in den 1990er Jahren nach dem Entwurf des Architekturbüros Heiermann aus Köln neu gestaltet.

Martinikirche Siegen

Die Martinikirche, ein Kleinod aus dem 10. Jh. steht unmittelbar am Unteren Schloss in Siegens Oberstadt. Auf einem vorspringenden Ausläufer des Siegbergs gelegen, steht sie als ältester Sakralbau der Stadt Siegen und des Siegerlandes. Die Martinikirche ist dem Schutzpatron der Stadt geweiht, dem heiligen Martin, Bischof von Tours und Nationalheiliger des Fränkischen Reiches. Hinter dem relativ schlichten Äußeren dieser 1991 vollständig renovierten und unter Denkmalschutz stehenden Citykirche präsentiert sich ein architektonisch einzigartiger sakraler Raum.

Mausoleum Selve auf dem alten evangelischen Fri...

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Auf dem Alten evangelischen Friedhof an der Mathildenstraße befinden sich mehrere für die Familiengeschichten Lüdenscheids wichtige Grabdenkmäler. Das Eindruckvollste dieser Grabdenkmäler ist das Mausoleum der Familie Selve, welches um 1909 errichtet wurde. Dieses Mausoleum wurde sehr wahrscheinlich Herrn Gustav Selve gewidmet, einem Mann, der zu Lebzeiten zu den 20 reichsten Personen des damaligen Kaiserreiches gehört haben soll.

Maxstollen

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Ein stillgeleger Stollen mit Informationstafel zur Bergbaugeschichte

Meinhardus Mattenschanzen

Die Meinhardus-Mattenschanzen dienen in den schneefreien Monaten dem Training und der Nachwuchsförderung der Skispringer. Außerdem sind sie regelmäßig Austragungsort von verschiedenen Wettbewerben.

Mittelalterliche Bergbausiedlung Altenberg

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Auf der Höhe zwischen den alten Bergmannsorten Littfeld und Müsen liegen Reste der verlassenen Bergbausiedlung Altenberg, eine der bedeutendsten mittelalterlichen Bergbausiedlungen Europas. 1963 fand dort man Scherben und Metallteile und legte bei mehreren Grabungen zwischen 1970 und 1984 die Reste einer Siedlung aus dem 13. Jahrhundert frei.

Monte Schlacko

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Monte Schlacko – das Wahrzeichen des Siegener Hüttentals – entstand aus der Schlacke der „Bremer Hütte“ (1873-1930). Die Schlacke wurde per Seilbahn zur Halde gebracht, woran heute noch ein Eisenpfeiler auf dem Gipfel erinnert. Die einstige Mondlandschaft ist heute ein Naturschutzgebiet, da sich auf dem nährstoffarmen, schwermetallhaltigen Boden seltene Pflanzen und Tiere angesiedelt haben.

Museum "Leben und Arbeiten in Burbach"

- Das Museum ist momentan aus baulichen Gründen geschlossen -

Die „Alte Vogtei“ in Burbach ist ein etwa 500 Jahre alter nassauischer Amts- und Gerichtssitz. Neben der ehemaligen Vogtei, einem der stattlichsten Fachwerkhäuser des Siegerlandes, wurde in den 1980er Jahren vom Heimatverein "Alte Vogtei e.V." das Gebäude der Zehntscheune restauriert. Dort ist seitdem ein historischer Handwerkerhof untergebracht, der vorwiegend dörfliches Handwerk und bäuerliches Arbeitsgerät zeigt.

Museum der Stadt Lennestadt

Das Museum berichtet in seiner Ausstellung vom Leben im Sauerland im 19. bis Mitte des 20 Jahrhunderts. Die Spezialgebiete sind das Ländliche Leben, die Sozialgeschichte, der Einfluss der Eisenbahn und des Bergbaus.

Museum für Gegenwartskunst Siegen

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen widmet sich einflussreichen Positionen der Gegenwartskunst von der Malerei über Fotografie und Video bis hin zu raum- und zeitbezogenen Installationen.

Museum für Stadt- und Kulturgeschichte

Das Patrizierhaus, in dem heute das städt. Museum für Stadt- und Kulturgeschichte untergebracht ist, wurde 1730 von dem Mendener Bürgermeister Johann Caspar Biggeleben erbaut. Der angesehene Kaufmann und Bürgermeister ließ sein repräsentatives Haus in bester Stadtlage Mendens unmittelbar an einem Marktplatz errichten.

Museumslehrpfad Wendener Hütte

frei zugänglich / immer geöffnet

Das "kölsche" Wendener Land liegt mitten im Naturpark Ebbegebirge. Sie finden hier eine typische Kulturlandschaft vor, die durch die zunehmende Nutzung natürlicher Ressourcen für das eisenerzeugende und -verarbeitende Gewerbe seit dem 18. Jh. entstanden ist. Die damalige und heutige intensive Waldwirtschaft, die Arbeit der Fuhrleute, der Köhler und der Bergleute prägte die Gestalt der reizvollen Landschaft. Im Naturpark Ebbegebirge wird diese Landschaft nicht nur geschützt, sondern hier kann man das Zusammenspiel von Mensch und Natur selbst aktiv miterleben.

Museumsstollen Bleierzgrube Neu Glück

Ab in die Grube - im Museumsstollen Bleierzgrube "Neu Glück" gibt es die Möglichkeit, Plettenberger Geschichte unter Tage zu entdecken. Mehr als 900 Jahre wurde in über 120 Gruben nach Erz gegraben. Mit dem Bau der Tunnels für die Umgehungsstraße „Westtangente“ wurde 2006 ein alter Stollengang angeschnitten. Daraus ergab sich die Chance an die Bergbaugeschichte der Stadt zu erinnern – im Besucherstollen der 1755 von „Hermannus“ Schantz gemuteten Bleierzgrube "Neu Glück".

Naturschutzgebiet Grubengelände „Hörre“ und Sch...

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Naturbesonderheiten im unteren Edertal entdecken - bei einem Rundgang durch das Naturschutzgebiet:

Der Rundgang ist zu einer Wanderung über den gesamten Schieferpfad ausdehnbar; das Wittgensteiner Land bietet herrliche Ausblicke.

Netphener Keltenweg

Auf eine Zeitreise zurück in die Welt der Kelten lädt der Keltenweg bei Netphen ein. Um die Geschichte der Kelten lebendig werden zu lassen entwarf Matthias Kringe (Autor und Cartoonist) eine 'Netpher Keltenfamilie'. Auf fünf Schautafeln entlang des Rundweges werden verschiedene Aspekte des täglichen Lebens vor rund 2000 Jahren dargestellt.

Nuhneursprung

frei zugänglich / immer geöffnet

Ausgestaltung des Flusswinkels zwischen Sonneborn und Ahre zu einem stillen Ort der Ruhe und Sinneserfahrung angeregt, wo die Nuhne entsteht und die Merkmale altgermanischer Religionsausübung noch nachprüfbar zutage treten

Park am Wall mit Gerichtslinde, Geschichtspfad...

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Park am Wall im Herzen von Neuenrade ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt

Pfannenbergturm

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Aussichtsturm auf dem 499 Meter hohen Pfannenberg in Siegen-Eiserfeld, an der Grenze zu Neunkirchen-Salchendorf gelegen, ist ein Wahrzeichen des Siegerländer Erzbergbaues mit seiner wechselvollen Geschichte. Seit 1870 diente diese 20 m hohe Stahlkonstruktion der Erzgrube „Pfannenberger-Einigkeit“, der bedeutendsten Erzgrube im Freien Grund, als Förderturm. Mit ihm fuhren die Bergleute bis in 450 m Tiefe hinab.

Pfarrkirche Rödgen

Doppelkirche St. Johannes Baptist der Ev. Ref. und Kath. Pfarrei Rödgen. Im 13. Jh. wird die Johannes dem Täufer geweihte Kirche zu Rödgen erstmalig erwähnt. 1651 wurde sie Simultankirche der Doppelpfarrei; der evangelische Geistliche hatte seinen Sitz zu Rödgen, der katholische Pfarrer in Wilnsdorf. Die alte Kirche wurde 1778 wegen Baufälligkeit abgebrochen und an ihrer Stelle wurde von 1779 bis 1782 die heutige evangelische Kirche gebaut, die zunächst noch simultan genutzt wurde.

Pfarrkirche St. Lambertus in Affeln

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Altar in der Pfarrkirche St. Lambertus zählt zu den berühmtesten flandrischen Schnitzaltären der Spätgotik.

Philippstollen bei Olsberg

Am Südhang des "Briloner Eisenberges" bei Olsberg wurden im Laufe des 18. Jahrhunderts insgesamt 4 Stollen aufgefahren, um an die mächtigen Eisenerzvorkommen im Inneren des Berges zu gelangen. Einer dieser Stollen, der Philippstollen, ist heute für Besucher zugänglich.

Plettenberger Geschichtspfad

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Plettenberger Geschichtspfad - Plettenberg historisch entdecken auf eigene Faust. Die 40 blauen Geschichtspfadtafeln im ganzen Stadtgebiet bieten die vielfältigsten Möglichkeiten dazu

Poenigeturm Menden

Der Poenigeturm wurde von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur sehr aufwändig restauriert und am 19. Juli 2011 feierlich eröffnet. Nun ist er an die Mendener Bürger übergeben. Aus Brandschutzgründen kann der Turm in Gruppen von max. 15 Personen besichtigt werden.

Pumpspeicherwerk Rönkhausen

frei zugänglich / immer geöffnet

Seit 1969 stabilisiert das Pumpspeicherwerk (PSW) Rönkhausen das Stromnetz und gleicht den schwankenden Bedarf von Industrie und Bevölkerung aus. Eine Technik, die mit Blick auf immer mehr Strom aus Wind- und Sonnenenergie zunehmend wichtiger wird.

Reiterstellwerk „Kf“ in Kreuztal

Das Stellwerk 'Kf' (Kreuztal Fahrdienstleiter) liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke im Teilabschnitt Altena-Siegen, der im Jahre 1861 eröffnet wurde. Am 14.10.1923 als elektromechanisches Befehls- und Fahrdienstleiterstellwerk in Betrieb genommen, diente es als Ersatz für ein älteres mechanisches Stellwerk. Es wurde als brückenartiges Reiterstellwerk in konventioneller Bauform errichtet.

Rennofen Gut Berentrop

frei zugänglich / immer geöffnet

In Neuenrade wurden 16 Rennfeuerplätze entdeckt, die sich zumeist im Brunnenbachtal nahe des Prämonstratenserklosters Berentrop befinden. In dieser Zeit breitete sich die Rennfeuerverhüttung ungewöhnlich stark aus, was vor allem auf das Anwachsen des Eisenbedarfs (Herstellung von Waffen und Rüstungen, Burgenbau, Städtegründungen) zurückzuführen war. Im märkischen Sauerland konnten mehr als 1400 Eisenschmelzplätze und Eisenverarbeitungsstätten festgestellt werden, die größtenteils aus dem 11.-13. Jh. stammen.

Rhadermühle

frei zugänglich / immer geöffnet

Neben der Gaststätte »Rhader Mühle« gelegene Kornmühle, die zum Anwesen »Haus Rhade« gehört. Von den ehemals drei Mahlgängen existiert noch einer, außerdem sind noch Welle und Getriebe zum Wasserrad und ein funktionsfähiger Backofen vorhanden.

Rothaarsteig-Erlebnisstation Aquädukt

frei zugänglich / immer geöffnet

Naturerfahrung am Rothaarsteig-Zugangsweg

Röstofenanlage Spateisengrube Storch und Schöne...

Die Reste der früheren Röstofenanlage in Siegen-Gosenbach sind ein seltenes Dokument der Siegerländer Industriegeschichte. Bei der alten Bruchsteinwand handelt es sich um eine in den Hang gebaute ehemalige Röstofenanlage der Spateisensteingrube Storch & Schöneberg, die zur Aufbereitung von Roherzen diente. Einst bestand sie aus vierzehn nebeneinander aufgereihten Öfen, die in der Zeit von 1862 bis 1895 unterhalb der Grubenanlage Storch & Schöneberg gebaut wurden.

Sammlung für Städtereinigung und Entsorgung

Zur Darstellung wird ein Bogen zwischen Gestern, Heute und Morgen geschlagen, da Städtereinigung und Entsorgung nicht aus dem Nichts kommen, sondern die Stadt als Lebensbereich des Menschen kontinuierlich begleitet haben und begleiten werden. Die Erkenntnisse der Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft nutzen - dafür wurde SASE gegründet.

Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck

Highlight des Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck ist die Einfahrt mit der Grubenbahn 1,5 Kilometer tief in den Dörnberg. Dort tauchen die Gäste ein in die ehemalige Arbeitswelt der Kumpel im Erzbergbau. Ein Erlebnis bei jedem Wetter!

Schaubergwerk Wodanstolln und Bergmannspfad

Der Wodanstolln ist einer von etwa 50 bekannten Stollenbergwerken in Neunkirchen-Salchendorf - er wurde 1732 angelegt. In dem 1,5 km langen Stollen, davon 600 m begehbar, wird die harte und gefährliche Arbeit der Bergleute dargestellt. Während der Führung erfährt man Interessantes über den Stollenvortrieb und den Erzabbau, von seinen Ursprüngen mit "Schlägel und Eisen" bis zur maschinellen Bohr-, Spreng- und Abraumtechnik.

Schieferbau Nuttlar

Das Erlebnisbergwerk im Sauerland

Schieferbau kulinarisch

Sinneszauber unter Tage

Schieferschaubergwerk Raumland

Eines der Wahrzeichen, die man in ganz Südwestfalen zu Sehen bekommt, sind die dunkel verschieferten Häuser der Altstädte und Dörfer.

Mehr als 450 Jahre wurde der Naturstein in Bad Berleburg - Raumland abgebaut. Nach der Schließung der letzten Grube wurde im Jahr 1983 das Schieferschaubergwerk "Grube Delle" durch engagierte Heimatfreunde und ehemalige Bergleute eingerichtet.

Hier wird der Besucher kurzweilig über die Geologie und die Historie des Schiefers informiert.

Schleimer Mühle Niedersfeld

Die traditionsreiche Mühle ist so alt wie der Ort und die erste Mühle an der Ruhr! Bereits 1332 wurde ein Graben angelegt, der jeweils zur Hälfte von der Ruhr und von der Hille gespeist wird, dessen Wasser die Mühle antreibt.

Jeden Montag ist um 15.00 Uhr eine fachkundige Führung

Schleiper Hammer

Das Hammerwerk befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Kierspe, im Schleipetal, rechts der Volme. Seine Anfänge liegen im Dunkeln. Es wird vermutet, dass in einem Sammelteich oberhalb des Hammers zunächst eine Schmelzhütte gestanden hat, in der Eisen erzeugt wurde. Diese Hütten waren der Ursprung der eisenverarbeitenden Industrie in Kierspe. Die erste Nachricht über den Schleiper Hammer stammt aus dem Jahre 1815: Die Brüder Schriever kauften den Betrieb und errichteten fünf Jahre später ganz in der Nähe ein Reidemeisterhaus.

Schloss Wocklum - Events und Besichtigungen

Ob exklusive Firmen-Events oder private Feste, Wocklumer Schlosslichter oder die beliebte Landpartie – die einzigartige Atmosphäre Schloss Wocklums bietet den idealen Raum für unvergessliche Veranstaltungen. Neu ab 2015: Gruppenführungen durch das Schloss nach Voranmeldung.

Schlüsen-Lehrpfad Junkernhöh

frei zugänglich / immer geöffnet

"Schlüsen" - eine mundartliche Bezeichnung für Hohlwege - sind die Zeugen alter Handelswege. Sie waren unbefestigt und erhielten ihre Form durch stetige Nutzung. Drolshagen hat seit jeher eine bedeutsame Einbindung in ein überregionales Netz von Handelsstraßen, wie z.B. die Eisenstraße. Deswegen findet man im Drolshagener Land eine Vielzahl von Hohlwegen, die vor allem im Mittelalter genutzt wurden. Damals waren sie die Lebensadern der Region. Dank zahlreicher Informationstafeln ist der Lehrpfad gut im Alleingang zu erkunden. Führungen können ebenfalls gebucht werden.

Schmarotzerhaus in Menden

Vom Sorgen-Denkmal zum Aushängeschild: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnete das Gebäude „Schmarotzerhaus“ in Menden (Märkischer Kreis) wegen seiner fertiggestellten beispielhaften Sanierung als Denkmal des Monats November aus.

Schmarotzerhaus mit Stadtmauerrest

In den Jahren 2009 und 2010 wurde das sogenannte Schmarotzerhaus von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur liebevoll restauriert und dem städt. Museum für Stadt- und Kulturgeschichte übergeben. Hier ist seit dem Jahr 2010 eine kleine, sehr feine Außenstelle des Museums eingerichtet.

Schmiede Arfeld

Die im Bad Berleburger Ortsteil Arfeld gelegene Schmiede mit angrenzender Wagnerei wurde von 1856 bis in die 1970er Jahre betrieben. Nachdem sie einige Jahre brach gelegen hatte, wurde die heute denkmalgeschützte Schmiede durch die Stadt Bad Berleburg gekauft und durch den Heimatverein Arfeld e.V. restauriert und ist seit 1991 zu besichtigen.

Heute ist sie durch verschiedene Veranstaltungen in das Dorfleben eingebunden und zwischen April und Oktober jeden 1. und 3. Samstag zwischen 10.00 und 12.00 zu besichtigen. Sehenswert ist auch die Ausstellung der handwerklichen und landwirtschaftlichen Gerätschaften im Obergeschoss.

Schmiede, Speicher und Haferkasten in Werdohl-P...

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Burg Pungelscheid, die 1360 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, brannte 1797 zum ersten Mal vollständig ab; nur noch die Fundamente eines Rundturmes, einige Mauerreste sowie das Gewölbe im Keller einer heutigen Gastwirtschaft sind heute noch erhalten. Auf dem Gelände der ehemaligen Vorburg wurden nach dem Brand drei Gebäude errichtet, die zusammen mit den umliegenden Bauernhöfen das Ortsbild prägen: Ein Kornspeicher, ein Haferkasten sowie eine Huf-und Wagenschmiede.

Schmiedemuseum Balbach

Das Schmiedehandwerk ist eines der ältesten Handwerke. Schon in der Nieblungensage wird erzählt, dass Siegfried sein Schwert selbst schmiedete. In diesem Privatmuseum des Kunstschmieds Eduard Balbach (†2017) sind historische, zum Teil handgeschmiedete Schmiedewerkzeuge und Maschinen einer alten Dorfschmiede zu sehen.

Siedlinghauser Heimatstube

Gegenstände aus Haus und Hof, aus Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, aus dem dörflichen, kirchlichen und sozialen Umfeld der Menschen des oberen Sauerlandes, soweit sie Heimatgeschichte dokumentieren.Schrift-, Bild-, Film- und Tondokumente, die geeignet sind, die o.a. Exponate zu veranschaulichen und zu erläutern.

Siegerländer Rieselwiese Rinsdorf

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Nach historischem Vorbild ist bei Wilnsdorf-Rinsdorf eine Rieselwiese in der alten Siegerländer Wiesenbautechnik angelegt worden. Die erste urkundliche Erwähnung der Wiesenbewässerung datiert auf das Jahr 1534. Gute Heuwiesen waren zu jener Zeit sehr knapp, weil für das Schmelzen des Eisenerzes viel Holzkohle benötigt wurde und Wälder deshalb nicht gerodet wurden. Für Wiesen bleiben nur die feuchten Talgründe. Als frühe Form der künstlichen Bewässerung war die Rieselwiese in vielen Bachtälern des Siegerlandes ein fester Bestandteil des Landschaftsbildes.

Sieseler Tunnel

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Tunnel steht als Beispiel für die vielen Tunnelportale der Ruhr-Sieg-Strecke von Hagen nach Frankfurt. Das Portal ist aus Werkstein hergestellt und ist typisch für den Repräsentationscharakter staatlicher Bauten in der wilhelminischen Epoche bis 1914.

St. Marienkirche Siegen

Die heutige katholische Pfarrkirche Marienkirche und vormalige Jesuitenkirche Mariäe Himmelfahrt an der Löhrstraße erlangt ihre Bedeutung als einziger in Siegen erhaltener Sakralbau aus der Barockzeit. Eigentliche Ursache des Neubaus war der große Stadtbrand am 20. April 1695, dem die damals simultan genutzte Johanneskirche an der Kölner Straße zum Opfer fiel. Sie wurde zwischen 1487 und 1490 als Nachfolgerin der jenseits der Stadtmauer gelegenen alten Johanneskirche gebaut. Stifter dieser Franziskanerkirche war Graf Johann V. zu Nassau, KatzeneInbogen, Vianden und Diez, Herr zu Breda, Diest und Grimbergen.

St. Martinus Denkmal

frei zugänglich / immer geöffnet

Am 11. November 2007 wurde das St. Martinus Denkmal im Weierhohl eingeweiht.

Stadtverwaltung / Abteilung für Fremdenverkehr...

Kierspe ist eine aufstrebende Stadt im Märkischen Kreis. Sie liegt im südlichen Zipfel Westfalens und grenzt im Ortsteil Rönsahl an das Rheinland. Aufgrund der günstigen Lage sind sowohl das Ruhrgebiet mit Hagen, Dortmund und Essen als auch das Rheinland mit den Metropolen Bonn, Köln und Düsseldorf schnell zu erreichen.

Stahlbergmuseum Müsen

Unter den zahlreichen Gruben im nördlichen Siegerland wurde neben den Gruben Brüche, Wildermann, Altenberg, Heinrichssegen und Viktoria die Grube Stahlberg wegen ihres mächtigen Eisenerzganges besonders bekannt. Seit dem 14. Jh. bot der Stahlberg nahezu ohne Unterbrechung einen Arbeitsplatz für Generationen von Bergleuten. Als zeitweise größte Grube der Region waren auch viele Handwerker und Fuhrleute beschäftigt.

Steinbergruine

frei zugänglich / immer geöffnet

Vom Steinberg in Ostwig sollten die Abgase aus der Erzverhüttung hoch über den Bewohnern abgeführt werden. Aber bevor der Kamin zum Einsatz kam, zerplatzte der Ramsbecker Bergbau-Boom. Heute bietet eine Aussichtsplattform auf der Steinbergruine einen herrlichen Rundblick.

Steinerne Brücke

frei zugänglich / immer geöffnet

Dreibogige Straßenbrücke über die Lenne, 1912 am Eingang des Rahmedetales im Zuge eines alten Hauptverkehrsweges und als Ersatz einer mittelalterlichen Brücke erbaut. Die rund 68 m lange Brücke besteht aus drei flachen Korbbögen und weist Jugendstilelemente auf. Eingemeißelte Wappen der ehemaligen Grafschaft Mark und Westfalens (springendes Pferd).

Stephandachstuhl

frei zugänglich / immer geöffnet

Bei der Dachkonstruktion des früheren Kessel- und Maschinenhauses der ehemaligen Firma Graewe & Kaiser in Plettenberg-Eiringhausen handelt es sich um ein nach der Bauweise „Stephan“ gebildetes Bogendach, das Ende des 19. Jahrhunderts als „Stephan´sche Fachwerkbogen oder „System Stephan“ als Sonderkonstruktion in der Praxis eingeführt wurde.

Stift Keppel - Internatsmuseum, Konventsaal &am...

Auf den Grundmauern eines Prämonstratenserinnenklosters aus dem 13. Jahrhundert, mit Erweiterungsbauten aus späterer Zeit, steht Stift Keppel umgeben von Wald und Wiesen im Hilchenbacher Ortsteil Allenbach. Seit dem 19. Jahrhundert wird das Gebäude als Schule genutzt, nach 1945 als Gymnasium für Mädchen mit angeschlossenem Internat. Seit 1987 ist Stift Keppel ein öffentliches Gymnasium für Jungen und Mädchen, ohne Internat.

Strüker Stein

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Strüker Stein befindet sich östlich von Assinghausen. Einige Wege führen dort entlang und eine Rastbank lädt zum Pausieren ein. Der Strücker Stein ist nur fußläufig zu erreichen.

Städt. Museum Medebach mit Modellbahnanlage

Heimatmuseum mit Modellbahnanlage Steinhelle - Medebach

Das Museum zeigt die Entwicklung von der Ackerbürgerstadt zum Ferienort Medebach. Im angrenzenden Hansesaal befindet sich die Modellbahnanlage zur Kleinbahn Steinhelle – Medebach.

Sägemühle Remblinghausen

Ein wahres Schmuckstück an Kulturdenkmal ist die historische Sägemühle in Remblinghausen. Was hier schön anzuschauen ist, funktioniert weitgehend auch noch: Die Technik und Einrichtung aus der Zeit von 1880 bis 1936 wird während der Besichtigung angeworfen. Erbaut wurde die Sägemühle 1809, erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Mühle in Remblinghausen aber bereits 1671.

Teufelsturm Menden - Heim der Westfälischen Fas...

Der Teufelsturm ist einer der ehemals 12 Stadttürme der ab 1344 errichteten Stadtbefestigung und war lange Zeit Kerker für die der kurfürstlichen Gerichtsbarkeit unterstellten Gefangenen.

Touristinformation Neuenrade

Sie suchen Informationen zu Freizeitangeboten, Sehenswürdigkeiten, Wandertouren in und um Neuenrade? Wir beraten Sie gerne.

Trafo-Häuschen

frei zugänglich / immer geöffnet

Bereits um 1900 wurde die Stadt Balve durch ein Kraftwerk in der Gransauer Mühle mit Strom versorgt. Das 1913 im neugotischen Stil erbaute Trafo-Häuschen steht für die Ausweitung der Energieversorgung in Richtung Wocklum.

Venetianerstollen

frei zugänglich / immer geöffnet

Der Venetianerstollen ist eine Erinnerung an die frühe Geschichte des Erzbergbaues in Ramsbeck. Er ist nicht begehbar. Der Eingang im Bastenberg ist jedoch sichtbar und beschildert. Auf eine bewegte Geschichte blickt das Bergwerk in Bestwig-Ramsbeck zurück. Und viele Legenden ranken sich darum.

Versetalsperre

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Versetalsperre, zwischen Lüdenscheid und Herscheid (A45, Abfahrt Lüdenscheid-Süd), zählt neben Bigge, Möhne und Sorpe zu den großen Stauseen im Sauerland. Mit der Fläche von 170 ha und Stauinhalt von 32,2 Mio. cbm ist das die größte Talsperre im Märkischen Kreis.

Villa Jäger

frei zugänglich / immer geöffnet

Erbaut von Georg Jäger, einem Mitbegründer der Firma Gebr. Jaeger

Villa Wippermann

Die Villa Wippermann wurde 1892 erbaut und war eine für die damalige Zeit typische Großbürgervilla.
Während im Obergeschoss der Villa das "Regionalmuseum Villa Wippermann" untergebracht ist, finden im Erdgeschoss Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Trauungen statt. Im großen Saal finden bis zu 50 Besucher Platz. Auch der Park ist neugestaltet und lädt zum Verweilen ein.

Waldarbeitermuseum in der Alte Mühle Latrop

Sammlung von altem Waldarbeiterwerkzeug bis zu den heutigen Motorsägen. Alte Akten (Lohnlisten, Rügebücher, Wirschaftspläne, Karten der ehemaligen Revierförsterei Latrop). Infotafeln zur 'Geschichte des Dorfes Latrop', 'Latrop ein Walddorf', und 'Entwicklung des Fremdenverkehrs'.

Wallfahrtsstätte Eremitage

frei zugänglich / immer geöffnet

Zu der mehr als 300 Jahre alten und unter Denkmalschutz stehenden 'Wallfahrtsstätte Eremitage' auf dem Rödgen gehören u.a. eine Kapelle, eine Eremitenklause, ein Heiligenhäuschen samt Eremitengrab, ein Kreuzweg sowie ein Waldaltar. Hier wird bis heute die Tradition der Marienwallfahrten gepflegt.

Wanderweg Bergbau

frei zugänglich / immer geöffnet

Bereits um 1159 endeckte man am Silberberg in Silbach Silberadern. Aber auch Schiefer und Eisenerz wurden dort abgebaut.

Wasserburg Hainchen

Die Wasserburg Hainchen ist die einzige Höhenwasserburg im südwestfälischen Raum. Das im Jahre 1290 erstmals urkundlich erwähnte Gebäude wurde im Jahr 1313 von der Adelsfamilie vom Hain an den Grafen Heinrich von Nassau-Siegen verkauft. 1355 wurde die von zwei Gräben umschlossene Burg an den Ritter Konrad von Bicken aus Herborn als Nassauisches Burglehen übergeben. Unter Phillip von Bicken erwarb die Familie 1443 die gesamte Besitzung, Burg und Tal zum Hain, zum Lehen. In dieser Zeit begann die bauliche Erweiterung der Burg, an der Nordostseite des Hauptgebäudes wurde eine Kapelle angebaut.

Wassermühle Nenkersdorf

Die Wassermühle Nenkersdorf, eine Wassermühle mit oberschlächtigem Wasserrad, wurde 1240 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte bis zum Jahr 1400 zu den Besitzungen der Schlossherren von Hainchen. Sie ist die einzige komplett erhalten gebliebene Wassermühle mit einem oberschlächtigen Wasserrad im Kreis Siegen-Wittgenstein und vollständig funktionstüchtig. Seit fünf Generationen befindet sich die Wassermühle Nenkersdorf im Privatbesitz der Familie Weber.

Wassermühle Niederdielfen

Die landschaftlich sehr schön gelegene Wassermühle mit Mühlenweiher und -graben ist ein Paradebeispiel für die Mühlentechnik zu Beginn des 18. Jhs. Ursprünglich lag die Mühle weit abgesetzt vom Dorf am rechten Rand des Weißtales nahe der Einmündung des Filsbachtälchens. Aus einigen Besonderheiten der Zimmermannskonstruktion lässt sich der Bau in die erste Hälfte des 18. Jhs. datieren. Mündlich überliefert ist als Baujahr 1729. Vermutlich aus dem Beginn des 20. Jhs. stammt eine Verlängerung des Baukörpers nach Osten.

Wasserrad Langenholdinghausen

Das unterschlächtige Wasserrad in Langenholdinghausen wurde 1908 nach Art des 'Züppinger Wasserrades' gebaut. Mit einer Leistung von 3,5 PS diente es seinem Besitzer Jakob Hinkel zum Antrieb der Maschinen seiner Schreinerei. Als Lehngut von Stift Keppel wurde der Hof 'Kolwe' in Langenholdinghausen in einer Urkunde von 1277 erstmals erwähnt. Er gehörte einst zu Niederholdinghausen, ebenso wie die Langenholdinghauser Mühle, die erstmals 1496 erwähnt wurde.

Wasserschloss Badinghagen

Malerisch inmitten von Wäldern gelegen findet man südlich von Meinerzhagen das Wasserschloss Badinghagen.

Wasserschloss Haus Rhade

Das Wasserschloss Haus Rhade ist ein historischer Gutshof im Privatbesitz. Eine (Innen-)Besichtigung ist daher nicht möglich.
Die historischen Räumlichkeiten dienen derzeit aber als Veranstaltungsräume, sowie teilweise als Gästezimmer.

Wasserturm Krummenerl

frei zugänglich / immer geöffnet

Historischer Eisenbahn-Wasserturm und letzter seiner Art im Märkischen Kreis.

Wegeringhauser Tunnel (Radtunnel)

Im Jahre 1903 wurde mit der Strecke Bergneustadt-Olpe der letzte Abschnitt einer Bahnverbindung aus dem südlichen Westfalen nach Köln ins Rheinland eröffnet. Dazu musste die Wasserscheide zwischen Bigge und Agger mit einem 724 m langen Tunnel 50 m unter dem Ort Wegeringhausen überwunden, besser noch unterwunden, werden. Über 15.000 m³ Gestein wurden aus dem Berg geschafft und zu beiden Seiten der Bahntrasse sowie auf dem Gelände des Bahnhofs Hützemert verbaut.

Wegkreuz St. Hubertus

Wegkreuz St. Hubertus

frei zugänglich / immer geöffnet

Wegkreuz "St. Huberts schütze die Reiter und ihre Pferde" von 1976.

Wehrkirche Würgendorf

Die „Wehrkirche Würgendorf“ ist eine über 700 Jahre alte Wehrkirche und das Wahrzeichen Würgendorfs. Sie steht inmitten des alten Ortskerns. Der Bau der „Wehrkirche Würgendorf“ datiert nach Schätzungen auf den Beginn des 13. Jhs. Damit zählt sie zu den ältesten Kirchen Südwestfalens. Es handelt sich dabei um einen einjochigen, spätromanischen Saalbau, der bis heute im Kern erhalten ist. 1441 wurde die nach Osten gerichtete Chorablage sowie der achteckige Turm an das aus dem Hochmittelalter stammende Mittelschiff angebaut.

Willämshof in Siegen-Eiserfeld

Die in der Ortsmitte des Stadtteils Eiserfeld nahe dem Eisernbach gelegene frühere Hofanlage ist ein bedeutendes Denkmal bäuerlicher Kultur inmitten einer gewerblich und industriell geprägten Region. Der Bauernhof dürfte aus einer Mehrhausanlage hervorgegangen sein, die noch um die Mitte des 16. Jahrhunderts das Bild Siegerländer Ortschaften prägte. Diese Mehrhausanlagen bestanden aus einem Wohnhaus und den Wirtschaftsgebäuden, zu denen vor allem Stall und Scheune gehörten. Backhäuser, Schweineställe oder Hühnerhäuser kamen oft auch noch hinzu.

Ölmühle Rönsahl

frei zugänglich / immer geöffnet

Die Ölmühle in Rönsahl wurde bereits 1804 erwähnt und um 1900 im Bergischen Stil neu erbaut.