Naturaktionstag der Katholischen Grundschule Ennest

Am 24.09.2019 machte sich die 3. Klasse der Katholischen Grundschule Ennest (Attendorn) auf zu ihrem ersten Naturaktionstag in der Naturerlebniswerkstatt von Umweltpädagogin Anita Jung.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde erzählte Anita Jung der Klasse, welche Aktionen für den Tag geplant sind und was sie alles erleben werden. Kein Wunder, dass die Kinder unruhig wurden, denn sie konnten es kaum erwarten endlich los zu legen.

Als erste Aufgabe des Tages stand die Fütterung der drei Tiroler Bergschafe auf dem Programm. Jule, Carlotta und Rosalie warteten schon ungeduldig blökend auf ihre Mahlzeit. Die Tiere und die Kinder näherten sich schnell an und Jule, die älteste der Gruppe, genoss die kleine, aber ausgiebige Streicheleinheit der Kinder. Nebenbei erfuhren die Kinder, dass die Wolle der Schafe beinahe heilende Kräfte hat und eigentlich jeder immer welche dabei haben sollte. So hilft sie bei Knieschmerzen, Ohrenzischen oder sogar Husten.

Bei der kleinen Führung über das Gelände, erfuhren die Kinder wo Robin Hood seinen Urlaub verbringt und in welcher Höhle sich die heimlich lebenden Wollnashörner verstecken könnten.

Die nächste Aufgabe für die Kinder war es die letzten Zutaten für das Mittagessen zu besorgen. Dafür erklärte Anita Jung, dass Kräuter wie Giersch, Vogelmiere, junger Löwenzahn und sogar Brennnesseln essbar sind und woran diese erkennbar sind. Daraufhin machten sich die Kinder eigenständig auf den Weg und sammelten die ihnen eben vorgestellten Kräuter. Später wurde aus den Funden die Füllung für die Kräuter Calzone vom Grill und die selbst gemachte Kräuterbutter gemacht.

Danach wurden die Kinder zu kleinen Bachforschern. Ausgestattet mich Becherlupen und Sieben entdeckten die Kinder die kleinen Tierchen, die sich unter Steinen, Ästen und im Schlamm verstecken. Unter den Funden befanden sich Köcherfliegenlarven, verschiedene Egel, Bachflohkrebse und auch die gefährlich aussehende Schlammfliegenlarve.

Nachdem alle am Feuer Stockbrot und Kräuter Calzone gegessen hatten, bestand die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen Bogen zu schießen, Wolle zu kämmen und Himmelsrichtungen ohne Kompass herauszufinden.

Um halb zwei machte sich die Klasse wieder auf dem Weg zum Bus. Es war definitiv ein spannender Tag, mit zahlreichen Eindrücken und viel Spaß.