Ausrüstung und Tipps

Ausrüstung und Tipps
Ausrüstung und Tipps - © Sauerland-Höhenflug | K.-P. Kappest

Ausrüstung

Erfahrene Wanderer und Trekker greifen gerne auf ihre langjährigen Erfahrungen mit der geeigneten Ausrüstung zurück.

Für Anfänger haben wir hier ein paar Tipps zusammengetragen.

Grundsätzlich raten wir Dir, dass Du Dich in einem Fachgeschäft für Outdoor-Ausrüstung individuell beraten lässt. Jeder Körper ist anders, was die Belastbarkeit des Rückens und der Füße betrifft, denn Rucksack und angepasste Wanderschuhe sind schon zwei wichtige Komponenten für das Trekking. Dazu gehören noch die wetterangepasste Bekleidung, das Zelt und der Schlafsack.

Diese Dinge müssen an- und ausprobiert werden, daher geben wir hier keine konkreten Tipps zu Firmen und Marken.

Wenn das Wetter mitspielt, kann auf ein Zelt verzichtet werden. Schlafsack und Isomatte reichen unter Umständen im Sommer. Dieses ist aber Euch überlassen

Wasser

An unseren Trekkingplätzen gibt es keinen Wasseranschuss!

Die umliegenden Bäche können im Sommer ausgetrocknet sein und werden nicht auf Trinkwasserqualität überprüft.

Bitte daran denke, dass man Wasser nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Waschen und Kochen benötigt. 4,5 Liter/Tag/Person solltet Ihr einplanen.

Unwetterzentrale

Das Betreten des Waldes ist mit Risiken verbunden. Herunterstützende Äste und glitschiger Waldboden sind dort keine Seltenheit. Insbesondere bei Unwetter (Sturm) besteht die Gefahr vor lebensgefährlichen Verletzungen.

Laut Landesforstgesetz NRW geschieht das Betreten des Waldes auf eigene Gefahr. Dieses trifft bei waldtypischen Gefahren zu.

Die Nutzung der Naturlagerplätze erfolgt ebenfalls auf eigene Gefahr! Für mögliche Schäden insbesondere durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume im Wald wird keine Haftung übernommen. Jeder Nutzer muss sich insbesondere über Unwetterwarnungen informieren.

Wir empfehlen, die Naturlagerplätze bei Unwetterwarnungen nicht zu nutzen!

Die aktuelle Lage sowie Vorhersagenfindest du auf der den Seiten der Unwetterzenrale oder des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Hilfreich ist die App „Warnwetter“ des DWD oder der Unwetterzentrale 

Feuer

Offenes Feuer ist nach dem Landesforstgesetz des Landes NRW im Wald verboten und somit auch an den Trekkingplätzen!

Dieses gilt insbesondere für Lagerfeuer, Feuerschalen, Grills aller Art und sog. Bushboxen (und ähnliche Kocher) bei denen Funkenflug zu erwarten ist.

Orientierung

Neben einem GPS-Gerät oder entsprechenden Wander-App (z.B. Komoot, Outdoor active, Kompass App,…usw.) empfehlen wir die Nutzung einer aktuellen Wanderkarte in klassischer Papierform.

Für die sechs Trekkingplätze empfehlen wir die jeweils aktuelle Wanderkarte Hallenberg.

Schutz der Umwelt und Natur

Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge fühlt sich nicht nur durch seine gesetzlichen Aufgaben dem Schutz der Umwelt und Natur verpflichtet, sondern sieht die Leistungen einer intakten Natur- und Kulturlandschaft als herausragendes Ziel an.

Wanderer, Radfahrer und andere Naturnutzer verbringen gerne ihre Freizeit in diesem Erholungsraum, der eine weitgehend intakte Naturlandschaft zwischen dem Ruhrgebiet, Siegen und Kassel widerspiegelt.

Aus diesem Grund bitten wir Dich, den Trekkingplätzen mit absolutem Respekt und Rücksicht zu begegnen. Diese gilt auch gegenüber den Eigentümern der Grundstücke, auf denen sich die Plattformen befinden.

Im Vorfeld der Planung haben viele Gespräche und Begegnungen stattgefunden, um die Grundeigentümer und Landnutzer davon zu überzeugen, dass die Nutzer der Trekkingplätze Freunde der Natur sind und keine Gegner.

Aus diesem Grund bitten wir dich…

…um Rücksichtnahme auf die heimische Tier- und Pflanzenwelt, denn Du befindest Dich nicht nur auf fremden Grund, sondern auch im Lebensraum von Tieren und Pflanzen.

…vermeide unnötige Lärmbelästigung.

…lege keine Trampelpfade abseits der offiziellen Wander- und Zugangswege an.

…hinterlasse keinen Müll, sondern hinterlasse den Platz so, wie Du ihn selbst gerne vorfinden würdest.

…nutze die Komposttoiletten, die Du an jedem Trekkingplatz findest und halte sie sauber. Die Toilette ist kein Mülleimer, sondern nur für menschliche Exkremente ausgelegt (auch kein Hundekot!)

Hunde

Hunde sind im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nach dem Landesforstgesetz und Naturschutzgesetz auf den Trekkingplätzen erlaubt. In Nordrhein-Westfalen sind lt. Landesforstgesetz Hunde außerhalb der Wege anzuleinen und auf den Wegen im Kontrollbereich des Halters zu führen.

Zur Einhaltung der Wildruhe in der Nacht solltest du den Hund mit ins Zelt nehmen. Es versteht sich von selbst, dass die Hinterlassenschaften des Hundes in entsprechenden Beuteln der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. Bitte nicht die Komposttoiletten für Hundekot nutzen!!

Begegnungen mit anderen (Wild-)tieren

Alle Tiere verdienen unseren Respekt! Du hältst Dich im Lebensraum der wildlebenden Tiere auf (z.B. Fuchs, Luchs, Wildschwein, …). Es ist wichtig zu wissen, dass kein einheimisches Tier uns Menschen als Beute ansieht, daher ist für Wildtiere die Flucht die erste Option. Verhalte Dich entsprechend! Zum Beispiel können Wildschweine sehr schlecht sehen und bemerken Dich oft nicht im ersten Moment.

Mach bei versehentlichen Wildtierbegegnungen auf Dich aufmerksam durch lautes Sprechen und/oder in die Hände klatschen.

Aber auch Nutzvieh wie z.B. Kühe können gefährlich werden, besonders wenn ein Hund mitgeführt wird. Tiere, besonders Mütter, die sich oder den Nachwuchs bedroht fühlen, können aggressiv reagieren.

In Gefahrensituationen sind angeleinte Hunde umgehend abzuleinen!

Aufgrund der Wildruhe in der Winterzeit sind die Trekkingplätze vom 1. November bis zum 31. März eines jeden Jahres nicht buchbar und dürfen nicht genutzt werden!!