Waldsperrung

Liebe Naturfreunde,

einige Waldgebiete in unserem Naturpark sind durch die Forstverwaltung aufgrund des Sturms Friederike bis Ende Februar für Erholungszwecke gesperrt!

Ein Waldbetretungsverbot gilt für das gesamte Kreisgebiet Soest, sowie die Kommunen Arnsberg, Olsberg, Brilon, Marsberg und Bestwig. Das Nationale Naturmonument Bruchhauser Steine und der Lörmecketurm sind aber auf dem direkten Weg vom Wanderparkplatz aus wieder zu erreichen. Auch für Sundern (Gemarkung Hachen, Hellefeld und Herblinghausen) sowie Meschede (Gemarkungen Freienohl, Wennemen, Meschede Land, Meschede Stadt und Eversberg) besteht das Verbot den Wald zu betreten.

Für den übrigen Bereich des Kurkölnischen und Märkischen Sauerlands besteht weiterhin die Warnung, den Wald nicht zu betreten. 

Wir bitten Sie daher zu Ihrer eigenen Sicherheit den Wald zu meiden und auch unsere Naturpark-Wanderparkplätze vorübergehend nicht zu nutzen.Vielen Dank!

Weitere Informationen finden Sie hier in der Pressemeldung des Regionalforstamtes Oberes Sauerland. 

Presseinformation

des Regionalforstamtes Oberes Sauerland

Nördliche Waldflächen im Forstamt Oberes Sauerland weiterhin für Erholungsverkehr gesperrt - Wälder im Süden des HSK wieder offen

Am 18. Januar 2018 hat Sturm Friederike mit orkanartigen Böen auch im Zuständigkeitsbereich des Regionalforstamtes Oberes Sauerland seine Spuren hinterlassen. Da aufgrund der Schneelage und versperrter Waldwege ad hoc keine qualifizierte Einschätzung der Risiken für Waldbesucher möglich war, hatten die beiden Forstämter im Hochsauerlandkreis den Wald für Erholungsverkehr bis Ende Januar gesperrt.

In der Zwischenzeit konnten sich Waldbesitzer, Försterinnen und Förster einen Überblick vor Ort verschaffen. "Wir können bei uns im Forstamt ein Nord-Süd-Gefälle beim Schadensumfang feststellen. Der nördliche Bereich ist deutlich stärker betroffen", so Forstamtsleiter Frank Rosenkranz. Aufgrund der in manchen Bereichen immer noch hohen Risiken für Waldbesucher bleiben folgende Wälder bis zum 28.02. weiterhin für den Erholungsverkehr gesperrt:

- Sundern (Gemarkungen Hachen, Hellefeld und Herblinghausen)

- Meschede (Gemarkung Freienohl, Wennemen, Meschede Land, Meschede Stadt und Eversberg jeweils für die Flächen nördlich der Ruhr)

Die Waldflächen in den südlichen Gemarkungen der Städte Sundern und Meschede in den gesamten Gebieten der Städte Schmallenberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg sowie der Gemeinde Eslohe sind dagegen wieder offen. "Auch wenn die Sperrung für diese Wälder aufgehoben ist, mahnen wir Waldbesucher zu Vorsicht. Das Betreten der Wälder erfolgt ohnehin auf eigene Gefahr, wir empfehlen auf den Wegen zu bleiben." sagt Ferdinand Drescher, Fachgebietsleiter Hoheit im Forstamt. "Aufgrund der nassen Böden können durch Friederike und die Stürme der letzten Tage instabile Bäume auch jetzt noch umfallen. Das sieht man den Bäumen nicht an."

NRW-weit hat Friederike ungefähr 1,4 Millionen Festmeter zu Fall gebracht. Im Regionalforstamt Oberes Sauerland sind die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Zurzeit schätzt man den Schadensanfall auf 25.000 bis 30.000 m³. Hierzu Forstamtsleiter Rosenkranz: "Diese Mengen können mit heimischen Forstunternehmen aufgearbeitet und regional vermarktet werden. Negative Auswirkungen auf den Holzmarkt erwarten wir nicht."

Ansprechpartner:

Ferdinand Drescher

Poststrasse 7

57392 Schmallenberg

Tel: 02972-970219

Fax: 02972-970222

Mobil: 0171-5872111

e-mail: ferdinand.drescher@wald-und-holz.nrw.de